Auf der B 1 in Edt wurde die Straße verbreitert und eine Verkehrsinsel errichtet, die Markierung für Fahrbahnteilung blieb aber. Sie „führt“ Pkw-Lenker in die Insel - es gab schon Unfälle.
Rund um die Baustelle auf der B 1 in Edt bei Lambach wächst der Unmut vieler Autofahrer. Im Frühjahr wurde zunächst mit dem Bau des Geh- und Radwegs begonnen und eine neue Verkehrsinsel errichtet. In diesem Bereich musste deshalb auch die Straße verbreitert werden. Die ursprüngliche Trennlinie blieb aber bestehen.
Hinweisschild wurde schon gerammt
„Die Straßenmarkierung mündet genau am linken Rand des Fahrbahnteilers. Man wird also insbesondere bei Nacht und Nebel direkt auf die Verkehrsinsel gelotst. Das Hinweisschild wurde bereits mehrmals gerammt“, schwant einem „Krone“-Leser vor den kommenden Nebelnächten nichts Gutes.
Land verweist auf Hinweise für ungültige Markierung
Die Verkehrsabteilung des Landes schätzt die Situation bei weitem nicht so gefährlich ein. Es wurden Hinweise angebracht, dass die Bodenmarkierung ungültig sei. Aus Gründen eines effizienten Baustellenmanagements und des sorgsamen Umgangs mit Steuergeld sah man es zunächst auch nicht für sinnvoll an, die Trennlinien zu entfernen.
Neue Asphaltdecke im Herbst
Im September wird ohnehin die Asphaltdecke völlig erneuert. Gestern hieß es aber, dass in den kommenden Tagen eine provisorische Überdeckung der Bodenmarkierungen erfolgen wird. Von einer Unfallhäufigkeit könne keine Rede sein. Gefährlich sei die Insel vor allem für jene, die oft auf der B 1 unterwegs sind und nicht mit der Insel rechnen. „Anfangs ist die Insel übersehen worden“, meint auch der Edter ÖVP-Bürgermeister Alexander Bäck.
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