27.02.2005 19:52 |

Um 1 Milliarde $

FIA macht Autoherstellern Verkaufsangebot für F1

Im Streit um die Macht in der Formel 1 hat Max Mosley den rebellierenden Automobil-Herstellern mit Mercedes und BMW (GPWC) an der Spitze ein Kaufangebot gemacht. "Die GPWC wird beim Zusammenzählen der nötigen Summen feststellen, dass es wesentlich billiger ist, die 75 Prozent Anteile der Banken zu kaufen", sagte der Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA dem Nachrichtenmagazin "Focus". Auch den Preis für die Formel 1 nannte der Brite: "Es geht um zirka eine Milliarde Dollar."
Mit dem Kauf der von der Bayerischen Landesbank,Lehmann Brothers und JP Morgan gehaltenen Anteile könntendie Automobilhersteller, die mit dem Aufbau einer eigenen Rennseriedrohen, die Kontrolle über Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestonegewinnen, dem 25 Prozent der Anteile gehören. Neben Mercedesund BMW gehören noch Renault, Honda und Toyota zum Konsortiumder Automobil-Hersteller - die umgerechnet 1,131 Milliarden Euroaufbringen müssten. "Das klingt viel, ist aber wenig im Vergleichzu dem Betrag, den die GPWC den Teams in den nächsten vieroder fünf Jahren bereitstellen müsste. Wenn jeder zuseinem Vorstand geht und sagt, für 200 Millionen Dollar kannman die Formel 1 kaufen, ist das glaube ich durchsetzbar", glaubtMosley.
 
Kauft BMW jetzt Sauber?
Unterdessen wurde bekannt, dass der mit dem britischenRennstall Williams-BMW liierte Münchner Automobil-HerstellerBMW mit dem Kauf des Schweizer Privat-Teams Sauber liebäugelt.Nach Informationen der "Welt am Sonntag" werde bereits intensivüber eine mehrheitliche Übernahme verhandelt. Als wahrscheinlichgilt, dass BMW in der nächsten Saison Motoren an die nochvon Ferrari ausgerüsteten Eidgenossen liefert.
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