15.06.2022 07:00 |

Entschädigungen kommen

Salzburgs Chefs stimmt das Megapaket optimistisch

200 Millionen Strom-Entschädigung. Dazu etwa auch noch Lohnnebenkostensenkung. Das freut nicht nur die Industrie.

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Als einer der größter Stromverbraucher in Salzburg begrüßen wir alles, was kommt“, sagt Heimo Berger. Der Vorstand des Baustoff- und Betonteilherstellers Leube ist optimistisch: Der Bund präsentierte am Montag das Entlastungspaket.

Und das hat es in sich: Mit 200 Millionen Euro sollen Betriebe entschädigt werden, die besonders viel Strom in der Produktion brauchen. Plus: Zusätzlich dazu kommt noch ein Topf mit 400 Millionen Euro für Betriebe, die mit hohen Energiekosten kämpfen.

Gerade das könnte den Grödigern helfen: Allein 2021 sind die Strompreise um 55 Prozent angestiegen, sagt Berger. Diese Steigerungen habe man weitergeben müssen.

„Natürlich hat das Wirkungen auf den Endverbraucher. Unser Zement geht in die Industrie, die in weiterer Folge an Endkunden, wie Häuslbauer, verkaufen“, so Berger.

Er begrüßt das Paket: Nicht nur weil es indirekt den Konsumenten zugutekomme. „Wir stehen im Wettbewerb mit deutschen Mitbewerbern, Strom ist dort günstiger.“ Mit den Preisvorteilen der Konkurrenz kämpft auch das Eisenwerk Sulzau-Werfen – der Walzenhersteller verbraucht jährlich 55 Millionen Kilowattstunden Strom. „Wir sind gespannt, was da kommt“, so Chef Georg Hemetsberger.

Auch im Tourismus freut das Paket. Die lang geforderte Senkung der Lohnnebenkosten kommt. „Ich sehe es positiv, dass endlich was kommt und Arbeit attraktiver wird“, so der Präsident der Hoteliersvereinigung, Walter Veit.

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