10.05.2022 14:00 |

Lienz-Urlaub gewinnen

Wie gut wissen Sie über den Wolf Bescheid?

Wann immer sich Meister Isegrim aus seiner Deckung wagt, löst das bei vielen Menschen Verunsicherung und teilweise sogar Angst aus. Dabei ist es eigentlich etwas Positives, dass der als ausgestorben geltende Wolf nach Österreich zurückkehrt. Oft ist es Unwissenheit, die zu negativen Gefühlen gegenüber diesem Wildtier führt. Wissen Sie, wie man das Wildtier schnell vertreibt und warum es sich immer öfter sehr nahe an Wohngegenden heranwagt? Testen Sie Ihr Wissen in unserem „Krone“-Wolfsquiz! 

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Eigentlich war er schon von der Bildfläche verschwunden - doch zahlreiche Beobachtungen in den letzten Jahren zeigen: Der Wolf ist wieder in Österreich angekommen, um auch hier zu bleiben. Fürchten braucht man sich nicht: Wir haben die wichtigsten Facts rund um den Wolf in ein Quiz verpackt - Sie werden vielleicht merken, dass das Zusammenleben mit dem pelzigen Wiederkehrer gar nicht so schwer ist!

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Als kleines Dankeschön fürs Mitmachen verlosen wir unter allen Teilnehmern 2 Nächte inkl. Frühstück im 5 Sterne Hotel Grandhotel Lienz. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Wo treibt sich der Wolf bei uns herum?
„Rund 100 Jahre galt Österreich als wolfsfrei“, erklärt der neue Wolfsbeauftragte Aldin Selimovic. Seit einigen Jahren wird er immer wieder erspäht, fotografiert oder gefilmt. „Wir müssen lernen, wieder mit dem Wolf umzugehen, denn gehört zur Natur mit dazu“, so Selimovic. Aktuell gibt es drei bestätigte Wolfsrudel und einige, die auf Wanderschaft sind. Das Problem sei jedoch, das es noch kein koordiniertes Wolfmonitoring gibt, so der Wolfsbeauftragte. „Die Erfassung folgt derzeit nur zufällig, wenn ein Riss passiert oder Kotspuren gefunden werden. Wir müssen wieder mehr Wissen über den Wolf aufbauen“, hat Selimovic ehrgeizige Ziele. 

WWF: Wolf ist Gesundheitspolizei des Waldes
Leider hat der Wolf ein schlechtes Image - im Gegensatz zum Bären, der weitaus gefährlicher ist und ebenfalls Schäden verursacht. „In den letzten 50 Jahren hat es in Europa keinen einzigen Angriff eines gesunden Wolfs auf einen Menschen gegeben“, erklärt Florian Kozak vom WWF. Auch für Kinder stelle das Wildtier keine Gefahr dar, „außer im Märchen“, schmunzelt Kozak. Der Wolf sei sogar sehr nützlich: „Er ist die Gesundheitspolizei des Waldes, da er vor allem kranke und schwache Tiere im Visier hat und so die Ausbreitung von Krankheiten verhindert.“

Der WWF-Experte gibt zudem zu bedenken, dass es ohnehin zu viel Schalenwild in den heimischen Wäldern gebe. „Der Schaden in Jungwäldern beläuft sich auf Hunderttausende Euro pro Jahr“, so Kozak. Der Wolf könne bei diesem Problem in seiner Regulierungsfunktion ebenfalls einen guten Beitrag leisten: „Der Wolf ist nämlich ein viel geschickterer Jäger als der Mensch.“ Kozak fordert daher mehr Investitionen in Herdenschutz, um Schafherden von Landwirten zu schützen und die Akzeptanz für Meister Isegrim zu erhöhen. „Mit Hirten und Schutzhunden kann man auch die viel höhere Zahl toter Schafe reduzieren, die durch Unwetter, Krankheit oder Steinschlag sterben. Etwa 10.000 verenden so jährlich auf Österreichs Almen“, erklärt Kozak.

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