Jeden Tag Sonnenschein, kein Wölkchen am Himmel - das sorgt nicht bei allen für gute Laune. Insbesondere die Obst- und Gemüsebauern Vorarlbergs sind gar nicht erfreut über die lange Schönwetterperiode. Sie hoffen auf baldigen Regen, denn ohne Niederschlag ist es um die Feldarbeit sehr schlecht bestellt.
Der Winter hat sich verabschiedet, der Frühling zieht ins Land - doch auf den Feldern ist das noch nicht überall zu erkennen. „Alles was jetzt gesät wird, bleibt erstmal in der Keimruhe. Das heißt: Es tut sich nix“, sagt Harald Rammel von der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Der Grund dafür: fehlende Niederschläge. Seit Wochen ist in Vorarlberg kaum ein Tropfen Regen gefallen. Und ohne Wasser kein Wachstum.
Mehraufwand für die Landwirte
Ähnlich ist die Situation bei Jungpflanzen. Was jetzt ausgepflanzt wird, muss eingewässert beziehungsweise beregnet werden. Ohne Bewässerungsanlage geht also gar nichts. Das ist für die heimischen Gemüsebauern allerdings nichts Neues. „Vorarlberg ist traditionell ein niederschlagsreiches Land, doch auch bei uns kommt es immer wieder zu trockenen Phasen. Deswegen ist der Gemüseanbau ohne Bewässerungsanlagen auch im Ländle nicht machbar“, gibt Rammel zu bedenken. Für die Bauern bedeutet das vor allem Mehraufwand. Mit diesem müssen die Landwirte übrigens auch rechnen, wenn das Wetter umschlägt und wieder einmal eine überlange Regenphase angesagt ist. Dann muss das Wasser am Feld nämlich regelmäßig abgepumpt werden.
Davon ist man derzeit aber noch weit entfernt. Fazit aus der Landwirtschaftskammer: „Es wird Verzögerungen bei der Ernte geben, aber wir werden es überleben.“ Immerhin.









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