„Probsthof-Käse“ wurde im Litzelhof in Sagritz schon vor Jahrhunderten hergestellt: Jetzt gibt es ihn wieder!
Der Sagritzer Bauernladen schmiegt sich an die mächtigen Mauern des Litzelhofs. Schon im 12. Jahrhundert stand hier der Probsthof des Stiftes Admont. Sagritz gehört heute zur Gemeinde Großkirchheim, im Mittelalter ein Zentrum des Goldbergbaus in Europa. Derzeit wird der Hof - seit mindestens 300 Jahren im Familienbesitz - von Anton und Kathrin Pichler bewirtschaftet. Der Biobetrieb beherbergt „20 Milchkühe, zwei Pferde, zwei Schweine, zwei Katzen und einen Hund“, wie Anton Pichler lachend aufzählt.
20.000 Liter Milch pro Jahr
Rund 20.000 Liter Milch werden pro Jahr verarbeitet und direkt vermarktet. Daraus entstehen Trinkjoghurt mit Heidelbeer und Erdbeer; Joghurt mit Himbeermuß und Haferflocken und der „Probsthof-Käse“: „Der reift in der Naturrinde in unserem Keller. Das Klima dort ist ideal. Die Steinwände sind eineinhalb Meter dick.“ Weiters gibt es Kaspressknödel, Apfelsaft und Most.
Eier, Essig, Honig & Co
Im Sommer wandern die Kühe auf die Alm ins salzburgerische Rauris aus. Pichler: „Früher war das ein Zwei-Tages-Marsch mit Übernachtung in Heiligenblut. Heute fahren wir mit den Tieren über die Glocknerstraße bis zum Hochtörl, von dort geht es zu Fuß weiter.“ Im Bauernladen finden sich auch Eier, Essige, Kartoffel, Honig, Nudeln und Tees von anderen Bauern aus der Region.











Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.