Mo, 21. Jänner 2019

Gemeinsame Sache

30.05.2011 15:30

AKH: Bessere Zusammenarbeit von Stadt und Bund

Die Stadt Wien will mit dem Bund über eine verbesserte Zusammenarbeit in Sachen Wiener AKH verhandeln. Das hat Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SP, Bild) am Montag im Gemeinderat angekündigt. Angesichts der Tatsache, dass die Stadt jährlich Zahlungen von 484 Millionen Euro und der Bund einen Beitrag in Höhe von 300 Millionen Euro leiste, müsse man gemeinsam "Verbesserungsüberlegungen anstellen", so die Ressortchefin in der Fragestunde.

Derzeit wird das AKH, Österreichs größtes Krankenhaus, von zwei Betreibern geleitet. Für den Bereich Forschung und Lehre ist die MedUni Wien - und damit der Bund - zuständig, für die Patienten- und Spitalversorgung die Stadt in Form des Wiener Krankenanstaltenverbunds. Was die Verhandlungen betrifft, müsse man jedoch nichts überstürzen, so Wehsely. Schließlich laufe der bestehende Vertrag noch bis 2015 - mit Verlängerungsoption bis 2017.

Kürzlich hatte bereits Bürgermeister Michael Häupl für eine Neuorganisation des AKH plädiert. Es solle künftig ein Dach geben, unter dem Bund und Gemeinde vereint werden, stellte das Stadtoberhaupt in Aussicht - allerdings ohne Details zu nennen.

Ausweitung und höhere Qualitätssicherung angestrebt
Thema in der Debatte waren auch die temporären Engpässe in den Spitalsambulanzen. Wehsely sprach sich diesbezüglich für eine Ausweitung und höhere Qualitätssicherung im Bereich der niedergelassenen Ärzte aus. Dass zahlreiche Patienten mit leichten Erkrankungen die Krankenhäuser aufsuchen, liege nämlich auch an den Öffnungszeiten der Ärztepraxen. Diesbezügliche Verbesserungen erhofft sich die Gesundheitsstadträtin von den Gruppenpraxen im Rahmen der Ärzte-GesmbH.

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