Sa, 22. September 2018

Kärnten-Werbung

27.05.2011 17:37

Teures Erbe der EM: 350.000 Euro sind noch offen

Drei Jahre nach der Fußball-Europameisterschaft in Klagenfurt kämpft die Kärnten-Werbung noch immer mit dem teuren Erbe der Veranstaltung. Forderungen in Höhe von 350.000 Euro sind noch nicht beglichen und werden auch nicht bezahlt. Denn die Kärnten-Werbung bestreitet die Berechtigung dieser Rechnungen.

Die Generalversammlung der Kärnten-Werbung am Freitag stand ganz im Zeichen finanzieller Angelegenheiten. Doch während der Rechnungsabschluss 2010 einstimmig angenommen wurde, kamen danach weniger erfreuliche Dinge auf die Tagesordnung.

So stellte sich heraus, dass noch Rechnungen in Höhe von 350.000 Euro aus den Zeiten der Fußball-Europameisterschaft nicht bezahlt sind. Franz Pacher, der als mächtiger Wirtschaftskammer-Boss in der Generalversammlung sitzt: "Die Berechtigung dieser Forderungen wird von der Kärnten-Werbung in Abrede gestellt." Denn in den seltensten Fällen gebe es dafür Verträge mit den Lieferanten.

Pacher: "Jene, die die Forderungen stellen, berufen sich zumeist auf irgendwelche seltsamen mündlichen Zusagen." Daher würden es Kärnten-Werber Christian Kresse, aber auch alle Mitglieder der Generalversammlung, auf gerichtliche Streits ankommen lassen.

An der Tourismus-Nebenfront liegen sich ÖVP-Sekretär Achill Rumpold und Kurt Scheuch, Klubchef der FPK, in den Haaren. Rumpold forderte den blauen Kollegen auf, "nicht mehr in die Kärnten-Werbung hinein zu regieren." So wie es lange der Fall gewesen sei.

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