Mo, 22. Oktober 2018

22-Jähriger gefasst

27.05.2011 11:56

"U-Boot" verkaufte 102 Kilo Cannabis um eine Million Euro

Eine Million Euro soll ein 22-Jähriger ohne festen Wohnsitz innerhalb von zwei Jahren durch den Verkauf von Drogen in Wien umgesetzt haben. Burgenländische Ermittler kamen dem Mann auf die Spur, nachdem sie eine Bande von Dealern, der auch er angehörte, zerschlagen hatten (siehe Infobox). Der Verdächtige, der bereits in der Justizanstalt Wien-Josefstadt sitzt, soll insgesamt 102 Kilogramm Cannabisblüten an zahlreiche Abnehmer weiterverkauft haben.

Beamte des Bezirkspolizeikommandos Neusiedl am See ermitteln seit geraumer Zeit gegen eine Bande von Drogenhändlern. Die mutmaßlichen Haupttäter sitzen bereits hinter Gittern. Nun sind die Fahnder auch den "Läufern" auf den Fersen, die im Straßenverkauf das Suchtgift gegen Bezahlung weitergaben. Der 22-Jährige, der als "U-Boot" in Wien lebte, sei "einer von den Hauptläufern" gewesen, so ein Ermittler.

Mann auch in Messerstecherei verwickelt
Zur Festnahme brauchten die Polizisten nicht mehr zu schreiten, da sich der Mann bereits in Untersuchungshaft befand. Bei den Erhebungen kam ans Licht, dass der 22-Jährige auch in eine Messerstecherei verwickelt war. Er soll bei einem Drogengeschäft in Wien einen Mann schwer verletzt haben. Bei seiner Einvernahme legte der Verdächtige laut Exekutive ein umfassendes Geständnis ab. Ermittlungen bezüglich weiterer Bandenmitglieder laufen noch.

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