Mo, 22. Oktober 2018

Projekt am Eiskogel

27.05.2011 12:17

Windräder liegen wegen 110-kV-Leitung auf Eis

Ungeduldig werden nun die Initiatoren der sieben Windräder am Eiskogel. Sie fordern die Zusage von Steinbach am Ziehberg, damit erforderliche Windtests beginnen können. Doch da "pfuscht" ein anderes Energieprojekt dazwischen: Steinbach will nämlich die Entscheidung über den Bau der 110-kV-Leitung abwarten.

"Wir wollen endlich Klarheit haben und den Bau der Windräder vorantreiben. Die Gemeinde Steinbach soll bis Herbst eine Entscheidung fällen", fordert Windpark-Initiator Leo Schiefermüller.

Doch dort lässt man sich bereits seit dem vergangenen Jahr Zeit. Eine geplante Volksabstimmung wurde immer wieder verschoben, und auch jetzt ist kein Termin fixiert. "Wir wollen zuerst die Entscheidung über den Bau der 110-kV-Leitung abwarten", sagt Bettina Lancaster, Bürgermeisterin von Steinbach. Die Trasse der heftig umstrittenen Stromleitung führt nämlich ebenfalls über den Eiskogel. "Ich glaube, dass der Bau einer Freileitung die Einstellung der Bürger zu den geplanten Windrädern beeinflussen wird", begründet Lancaster.

Land am Zug
Nach den energierechtlichen Verhandlungsterminen zur 110-kV-Leitung ist nun das Land Oberösterreich am Zug. "Die Behörde prüft sämtliche Einwände und Unterlagen. Das kann einige Zeit dauern", so Michael Frostel von der Energie AG.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.