Fr, 19. Oktober 2018

400.000-€-Projekt

24.05.2011 09:05

Jeder 6. Grazer ist Ausländer - neues Zentrum eröffnet

Die Zahl der Ausländer in Graz steigt kontinuierlich - von den knapp 300.000 in der Landeshauptstadt lebenden Menschen (Haupt- und Nebenwohnsitze) sind etwa 50.000 Ausländer, 21.000 aus der EU. Die Stadt Graz gibt jährlich 1,3 Millionen Euro für Integrationsmaßnahmen aus.

ÖVP-Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz eröffnete am Montag das neue steirische Integrationszentrum in der Reitschulgasse. 400.000 Euro kostet das Projekt für 2011 - es soll Anlaufstelle in Integrationsfragen für Aus- und Inländer sein.

Das gilt ebenfalls für das Welcome-House von ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl, das in der Keesgasse beinahe im Vollbetrieb läuft. Noch sind nicht alle Vereine eingezogen, es fehlen ein paar Kleinigkeiten in der Infrastruktur.

Deutschland weiterhin Nummer eins
Wie wichtig Integrationsmaßnahmen sind, zeigen die nackten Zahlen: Betrug der Ausländeranteil in Graz im Jahr 1993 noch 7,6 Prozent (18.712 Einwohner kamen aus dem Ausland), so liegt der Ausländeranteil heute bei rund 16 Prozent. Die meisten Ausländer kommen übrigens aus Deutschland, gefolgt von Bosnien-Herzegowina, Kroatien, der Türkei, Rumänien und Ungarn.

Welche Probleme der Zuzug (plus 5.500 Ausländer allein seit 2008) bringt, ist in den Bezirken mit den höchsten Ausländeranteilen zu sehen - also Gries, Lend, Jakomini und Eggenberg. Offenkundig ist, dass es ohne Zuzug aus dem Ausland kein Bevölkerungswachstum in Graz gibt. Die Zahl der Einwohner ist wichtig, weil Graz vom Bund ein "Kopfgeld" für jeden Bewohner bekommt.

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