Mi, 19. Dezember 2018

Märchenhochzeiten

20.05.2011 08:24

Bräute im Land ob der Enns wollen Prinzessinnen sein

In Oberösterreich schließen jedes Jahr 6.000 Paare den Bund fürs Leben. Oft erst in den Dreißigern. Zwar wird weiter jede zweite Ehe geschieden - aber die, die halten, dauern im Schnitt 49 Jahre! Deshalb soll die Hochzeit etwas Besonderes sein: Wie Royal-Kate in England wollen viele Bräute Prinzessinnen sein.

Seit 1999 ist Gabi Socher aus Gmunden Hochzeitsplanerin - sie "dirigiert" auch die "Krone"-Traumhochzeit am 4. Juni in Bad Ischl - sie hat die Trendwende miterlebt: "Früher ging man erst aufs Standesamt, in die Kirche und dann zum Wirt, wo die Braut gestohlen wurde. Das war's." Die Kleider waren früher schlicht, heute darf die Robe Rüschen und Spitzen haben.

Druck steigt
Durch Märchenhochzeiten wie bei William und Kate steigt der Druck, was man alles haben muss. Socher: "Ich ermutige die Paare, sich zu überlegen, was sie wollen." So hat sie pompöse Trauungen ebenso organisiert wie schlichte, barfuß auf der Blumenwiese. Ehe- und Familienseelsorger Franz Harant sieht eine Sehnsucht der Paare nach gelingender Beziehung: "Da gehört der Segen der Kirche einfach dazu."

Auch Gabi Socher sieht eine Hochzeit als "Fest der Gefühle und Emotionen". Hoppalas gehören dazu, wie ein geborgtes Jackett für das verlegte des Bräutigams. Nur eins geht für sie nicht: "Dass - wie bei den Royals - der Bräutigam die Braut beim Einzug in die Kirche nicht ansehen darf, das ist einer der schönsten Momente."

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