Di, 23. Oktober 2018

"Spiel-Berg" eröffnet

15.05.2011 14:07

Tausende pilgerten zum nagelneuen Red-Bull-Ring

Zigtausende Besucher haben sich am Sonntag auch vom schlechten Wetter nicht abschrecken lassen und sind zur Eröffnung des neuen Red-Bull-Rings in die Obersteiermark gepilgert. Mit Regenschirmen "bewaffnet" erkundeten die Gäste beim Tag der offenen Tür den "Spiel-Berg" von Dietrich Mateschitz, jubelten Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel zu und schlenderten durch das Fahrerlager, in dem rund 160 großteils historische Sportwagen ausgestellt waren - siehe auch Diashows in der Infobox!

Bereits vor dem offiziellen Einlass hatten sich Hunderte Besucher in der Tunnel-Durchfahrt zum Herz des Rings angestellt. Um 9 Uhr war es dann so weit: Nach dem Medientag am Samstag, wo bereits über 300 Journalisten den jüngsten Mateschitz-Streich bestaunten (siehe Story und Video in der Infobox), durften auch alle anderen Interessierten endlich den "Spiel-Berg" erkunden.

Insgesamt fanden sich laut Veranstalter im Laufe des Tages rund 25.000 Besucher auf dem Gelände ein - einige davon sogar in Ganzkörper-Regenanzügen mit Gummistiefeln. Während die einen die Rennwagen älteren Baujahres (darunter auch den Lotus von Ayrton Senna, den Ferrari von Niki Lauda oder das Siegerauto von Michael Schumacher 2002) in Augenschein nahmen, warfen die anderen neugierige Blicke auf die Boliden in den Boxen.

Vettel und Marko im Beton verewigt
Spätestens als kurz vor 11 Uhr zur Verewigung von Sebastian Vettel und Helmut Marko für die Wiener "Straße der Sieger" (Mariahilfer Straße) gerufen wurde, war den Besuchern das regnerische Wetter egal. "Der feuchte Beton war eiskalt", meinte Marko, nachdem er Fuß- und Handabdrücke hinterlassen hatte. Vettel durfte auch seinen berühmten Siegesfinger in die Gussform drücken. Der bisher jüngste Formel-1-Weltmeister hoffte für die österreichischen Fans, in diesem Jahr noch "das eine oder andere Mal die österreichische Hymne" bei einer Siegerehrung zu hören.

Nach dem offiziellen Akt begann die Eröffnungsshow erst richtig: Von waghalsigen Stunts bei der Streetbike-Freestyle-Show auf der Start-Ziel-Geraden, über einen Flottenüberflug der "Flying Bulls" bis hin zum Formel-1-Showrun mit Red-Bull-Racing und Scuderia Toro Rosso sowie dem historischen Formel-1-Rennen - den PS-hungrigen Fans wurde jede Menge geboten.

Kritische Töne abseits der Rennstrecke
Während sich Veranstalter und Publikum vom ersten "Spieltag" begeistert zeigten, waren von Anrainern abseits der Rennstrecke aber auch kritische Töne zu vernehmen: "Es war ganz schön laut und nicht wirklich lustig", kommentierte beispielsweise Anrainer-Ombudsmann Karl Arbesser. So seien an der Messstation in der Siedlung Am Sonnenring zeitweise 70 bis 75 Dezibel erreicht worden. Über die tatsächlichen Lärmwerte werde er aber erst in den kommenden Tagen seriös etwas sagen können.

Aus Sicht der Exekutive, die mit knapp 100 Beamten rund um den Ring im Einsatz war, verlief bis zum Sonntagnachmittag alles "ruhig und problemlos". Auch bei der Anreise habe es so gut wie keine Staus gegeben.

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