Mo, 18. Juni 2018

Erste Liga

13.05.2011 22:35

Admira mit 1 Punkt vor Altach weiterhin Spitzenreiter

Für die Admira war der Freitag, der 13. Mai, eine doppelt positiver Tag. Zuerst wurde den Niederösterreichern doch noch die Lizenz für die nächste Saison erteilt, wenige Stunden später verteidigten sie ihre Tabellenführung in der 33. Erste-Liga-Runde mit einem 2:1-Auswärtssieg gegen den TSV Hartberg. Verfolger Altach zog allerdings mit einem 3:0 gegen Grödig nach, Gratkorn trotzte der Abstiegsgefahr mit einem 2:1 über Austria Lustenau. Eine Nullnummer bzw. ein Remis gab's bei FC Lustenau - WAC und St. Pölten - Vienna.

Die Admira-Truppe von Coach Dietmar Kühbauer lag nach dem 2:1-Triumph vor dem Abendspiel von Verfolger Altach kurze Zeit vier Punkte vor den Vorarlbergern. Paul Bichelhuber (16.) und Daniel Toth (19./Elfmeter) machten den zehnten Saisonauswärtssieg der Admiraner perfekt. Der Leader hat damit die jüngsten sechs Duelle mit den Steirern gewonnen. Für die vier Runden sieglosen Hausherren (35 Punkte) war ein Treffer von Günter Friesenbichler (41.) zu wenig, sie sind wieder mehr in Abstiegsgefahr.

Admira-Verfolger SCR Altach hat beim Abendspiel im Titelkampf dann nachgelegt und ist zum Abschluss der 33. Runde wieder bis auf einen Punkt an den Tabellenführer herangerückt. Die Vorarlberger gaben sich im Heimspiel gegen den SV Grödig vor 3.756 Zuschauern keine Blöße und siegten völlig verdient mit 3:0 (1:0). Cabrera (4.) und Tomi (52.) sowie Orhan Ademi (82.) mit verwandelten Elfmetern machten den 13. Saisonheimsieg im 17. Spiel perfekt. Außerdem behielten die Schützlinge von Coach Adi Hütter ihre weiße Weste im direkten Duell. Auch das vierte Saisonduell mit den Salzburgern endete mit einem Zu-Null-Sieg (zuvor 4:0, 2:0, 1:0) der seit vier Runden ungeschlagenen Altacher.

SKN St. Pölten hat sich als klar überlegenes Team gegen die Vienna mit einem 1:1 (0:0) begnügen müssen. Die Niederösterreicher blieben auch im sechsten Match in Folge ungeschlagen (3-3-0), mussten aber am Ende froh sein, im Finish noch den Ausgleich gegen das Schlusslicht geschafft zu haben.

Das Duell der Mittelständler FC Lustenau und WAC hat ein torloses Remis gebracht. Die Partie bot den 900 Zuschauern praktisch keine Höhepunkte. Lediglich Schiedsrichter Andreas Kollegger sorgte mit seiner Entscheidung, WAC-Spieler Messner nach einem Foul an Hagspiel gleich vom Platz zu stellen, für Aufregung. Im Finish sah bei den Hausherren Batir nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot.

Gratkorn hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Ersten Fußball-Liga einen wichtigen 2:1-(0:1)-Heimsieg über Cup-Finalist Austria Lustenau gefeiert. Damit vergrößerten die Steirer ihren Vorsprung auf den Tabellenletzten Vienna auf drei Punkte, auf den achtplatzierten Lokalrivalen Hartberg fehlen nur noch zwei Zähler.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.