Mi, 21. November 2018

Offiziell gekündigt

09.05.2011 11:18

Bundesheer stellt "Porno-Major" bis September frei

Jener Bundesheer-Bedienstete, der mit seiner Lebensgefährtin in der Stiftskaserne in Wien (Bild) ein pornografisches Video gedreht haben soll bzw. ihr den Dreh ermöglichte, ist nun offiziell gekündigt worden. Laut Bundesheer-Sprecher Oberst Michael Bauer tritt die Entlassung mit 30. September 2011 in Kraft. Bis dahin wird der Mann freigestellt, da die "Verlässlichkeit" nicht mehr gegeben sei. Die Personalvertretung hat der Entscheidung allerdings nicht zugestimmt.

Der Vertragsbedienstete, in der Affäre als "Porno-Major" bekannt geworden, hat mit seiner Lebensgefährtin in den Räumlichkeiten der Landesverteidigungsakademie in der Stiftskaserne ein pornografisches Video produziert bzw. ihr den Dreh ermöglicht. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalles sei die Disziplinarabteilung eingeschaltet und das Kündigungsverfahren gegen den 45-Jährigen eingeleitet worden, verkündete das Heer damals. Aufgedeckt wurde die Affäre durch das Abwehramt.

Anwalt im "Krone"-Gespräch verärgert
"Ich finde diese Vorgehensweise befremdlich. Mein Mandant hat aus den Medien von seiner Kündigung erfahren", ärgerte sich Anwalt Dr. Marc Gollowitsch im "Krone"-Gespräch, "er selbst hat noch nichts zugestellt bekommen. Wir werden einmal abwarten, wie diese Kündigung überhaupt begründet ist."

Freundin verteidigte den Major
Der Betroffene und seine Freundin, die die Hauptdarstellerin des Videos ist und es auf ihrer Website verkaufte, haben die Vorwürfe bestritten: Er habe nur den Schlüssel zu einem Seminarraum im Dachgeschoß der LvAK an Ressortfremde weitergegeben haben. Mit dem Porno-Video selbst habe er aber nichts zu tun.

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