Fr, 19. Oktober 2018

Liga-Endspurt

09.05.2011 10:45

Vorsprung schmilzt, Sturm bleibt aber zuversichtlich

Der Vorsprung von Tabellenführer Sturm Graz ist am Wochenende in der 32. Runde der tipp3-Bundesliga auf zwei Punkte geschrumpft. Trainer Franco Foda war nach dem 0:0 am Sonntag in Ried dennoch frohen Mutes. "Wir haben gegen einen Titelkonkurrenten auswärts einen Punkt geholt, das ist positiv. Wir sind gut unterwegs und haben es in der eigenen Hand", meinte der Deutsche vor dem großen Schlager am Mittwoch um 20.30 Uhr in Graz gegen den Tabellen-Zweiten Austria.

Aber nicht nur die Grazer, sondern auch die Wiener haben den Titelgewinn aufgrund der Ergebnisse am vergangenen Wochenende in der eigenen Hand. "Dieses Unentschieden war natürlich das ideale Ergebnis für uns", erklärte Austria-Coach Karl Daxbacher, dessen Team am Samstag den LASK 5:0 deklassiert hat. Mit einem Sieg in der Steiermark wären die Austrianer drei Spiele vor Schluss wieder Tabellenführer.

Sturm ist aber entschlossen, die Pole Position zu verteidigen und vielleicht sogar die Führung vorentscheidend auszubauen. "Wir werden schauen, dass wir in unserem ausverkauften Stadion drei Punkte holen", sagte Foda, der sich sicher ist, dass sein Team dem Druck gewachsen ist. "Das hat man auch in Ried deutlich gesehen."

Sturm hält alle Trümpfe in der Hand
Abwehrspieler Ferdinand Feldhofer ist mit seinen Kollegen seit drei Liga-Partien ohne Gegentor und betonte, dass Sturm die Trümpfe in der Hand hat. "Wir sind vier Runden vor Schluss Tabellenführer, wer hätte das vor der Saison gedacht? Jedes Spiel ist ein Top-Spiel, vielleicht gelingt uns gegen die Austria der Lucky Punch, den es in Ried nicht gegeben hat", so Feldhofer.

Ried-Trainer Paul Gludovatz zeigte sich nach dem 0:0 stolz und lobte sein acht Pflichtspiele ungeschlagenes Team ungewohnt euphorisch: "Wir haben eine Top-Mannschaft." Der Traum vom Titel scheint für den Winterkönig zwar angesichts von sechs Punkten Rückstand geplatzt zu sein, doch damit hat sich Gludovatz ja offiziell ohnehin nie beschäftigt.

Gludovatz bleibt bescheiden
"Unsere Zielsetzung ist, eine gute Heimmannschaft zu sein und den fünften Platz zu erreichen. Sollte es für mehr reichen, dann wären wir mehr als zufrieden", meinte Gludovatz, dessen Schützlinge auch mit einem Sieg im Cupfinale am 29. Mai in Wien gegen Austria Lustenau das Europa-League-Ticket lösen würden. "Zwischen Platz eins und sieben ist alles möglich", sagte der Rieder Routinier Ewald Brenner angesichts des engen Rennens in der Liga.

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