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Grenzfluss Maltsch darf bald wieder freier fließen

Im Schnee nördlich von Freistadt stapfen Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) und Mühlviertler Kommunalpolitiker zu einem mäandrierenden Flüsschen: Es ist die bei Sandl entspringende Maltsch. Das Grenzgewässer wird in einer gemeinsamen Aktion mit Tschechien von Querbauwerken befreit, darf bald wieder freier fließen.

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Auf rund 22 Kilometern ist die Maltsch eine natürliche Grenze zu Tschechien. Viele Querbauwerke (Wehre, etc.) stehen da drin, doch haben sie heute nur noch nostalgischen Wert. Sie werden aus historischen Gründen nicht komplett beseitigt, aber für Wasserlebewesen durchlässig gemacht.

Auch Flussperlmuschel profitiert
Das macht die Maltsch als Lebensraum für wandernde Fische attraktiver, und zugleich werden auch die Lebensbedingungen für die Restbestände der stark gefährdeten Flussperlmuschel verbessert. Vize-Bürgermeister Manfred Lehner (Sandl), Alt-Bürgermeister Dr. Hubert Roiss (Windhaag bei Freistadt) und sein Nachfolger Martin Kapeller sowie Bürgermeisterin Anita Gstöttenmayr (Leopoldschlag) waren bei Kaineders Lokalaugenschein an der Maltsch dabei. „Es freut uns sehr, dass wir der Maltsch etwas Gutes tun können“, fasst der Landesrat die Stimmung dabei zusammen.

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Sonntag, 29. Mai 2022
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