Di, 21. August 2018

Kein Personal

06.05.2011 18:49

Früh-Schwimmen ab 7 Uhr im "Lepi" abgesagt

Mehr als zehn Jahre hat es im Leopoldskroner Bad die Möglichkeit gegeben, schon ab sieben Uhr früh zu schwimmen. Seit heuer geht das nicht mehr: Die Stadt hat zu wenig Personal, Vereine brauchen wegen der Rif-Sperre die Becken zum Training. Zahlreiche Frühsportler sind sauer: "Das wurde uns beim Kartenkauf nicht gesagt."

"Als ich am 26. April meine Dauerkarte gekauft habe, stand das Angebot, ab sieben Uhr zu schwimmen, noch auf der Freibad-Tafel", ärgert sich Harald Kretschmar: "Ich fühle mich ausgetrickst." Und auch Julia Veyder-Malberg sagt: "Hätte ich das gewusst, dann hätte ich mir auch keine Saisonkarte gekauft."

Keine gesunde Bewegung und Sport mehr
Denn diesen Badegästen geht es nicht ums "Braten" auf der Sonnenwiese, sondern um gesunde Bewegung und Sport. Für Franz Wagner waren die frühen Runden im Schwimmbecken der beste Tagesbeginn: "Um sieben zu schwimmen ist mir möglich, später geht es wegen meiner Arbeit nicht mehr. Und ich kann mir im Sommer keinen Urlaub nehmen…"

Preuner: "Es spießt sich einfach"
Stadt-Vize Harald Preuner: "Die Stadt hat das Ende des Frühschwimmens einstimmig im Kollegium beschlossen." Die Gründe: Kein Personal für die Aufsicht (die Vereine benötigen keine) und die Misere mit der Rif-Sperre: Alle Sportler weichen deshalb nach Salzburg aus. Preuner: "Es spießt sich einfach."

Günther Seebacher, der zehn Jahre lang jeden Tag seine Morgen-Runden im "Lepi" absolvierte: "Wir zahlen jetzt die Zeche für die jahrelangen Versäumnisse bei den Bädern." Alle fordern, dass für sie jetzt das Erlebnisbecken statt des durch Vereine blockierten Sportbeckens geöffnet wird.

von Wolfgang Weber, Kronen Zeitung

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