Sa, 18. August 2018

"Unrealistisch"

06.05.2011 17:05

Wieder ein Nein: Auch Penzing lehnt Bezirks-Pickerl ab

Gegen ein flächendeckendes Parkpickerl spricht sich Penzing-Chefin Andrea Kalchbrenner aus. Die von der grünen Planungsstadträtin Maria Vassilakou kolportierte Einigung mit den Bezirken habe nie stattgefunden. Kalchbrenner steht nicht allein da. Immer mehr Bezirksvorsteher lehnen diese Zwangsbeglückung ab.

Die Grünen wollen nun auch außerhalb des Gürtels kostenpflichtige Blaue Zonen, die jeweils für das gesamte Bezirksgebiet Geltung haben sollen. "Zu diesen Plänen sagen wir in Penzing ein sehr deutliches Nein", erklärt Andrea Kalchbrenner im "Krone"- Gespräch. Denn dadurch werde das Problem nur Stück für Stück weiter verschoben, und irgendwann könne man sein Fahrzeug dann nirgends mehr abstellen. "Das ist schlicht und einfach unrealistisch", so die Bezirksvorsteherin.

Auch Bürger sollen laut Bezirkschefin befragt werden
Voraussetzung für neue Regelungen, egal, welcher Art, sei in jedem Fall eine ganz genaue Überprüfung, wie sich die höchst unterschiedlichen Lösungsvorschläge auswirken würden. Das ist derzeit Aufgabe der eigens dafür eingesetzten Parkraum-Kommission, das Ergebnis der Studie soll dann im kommenden Herbst vorliegen.

"Und danach werden wir, in welcher Form auch immer, die Anrainer fragen", so Kalchbrenner. "Denn ohne Einbeziehung der Bürger wird ganz sicher nichts entschieden werden!"

Denkbar ist für die Penzing-Chefin auch eine kleinräumige Kurzparkregelung im Bereich wichtiger S- und U-Bahn-Knoten. Die Schaffung von Anrainer-Parkplätzen wäre ebenfalls eine Überlegung wert.

von Peter Strasser, Kronen Zeitung

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