Mi, 22. August 2018

WM-Voting

06.05.2011 10:02

Schaffen unsere Eishockey-Cracks den Klassenerhalt?

Der Eishockey-WM-Fahrstuhl wird für Österreich in diesem Jahr wohl wieder nach unten fahren. Nach der 2:7-Pleite gegen Weißrussland im ersten Relegationsspiel müssen nun gegen Slowenien (Samstag) und Lettland (Sonntag) Siege her, ansonsten droht den ÖEHV-Cracks im kommenden Jahr die unattraktive B-WM. Was glaubst du: Kann unser Nationalteam den Klassenerhalt noch schaffen oder ist der Abstieg unvermeidbar? Stimm ab im krone.at-Voting (siehe Infobox)!

Die Gegenwart im österreichischen Eishockey ist alles andere als rosig. Verband (ÖEHV) und Liga (EBEL) ziehen selten an einem Strang, das Nationalteam schafft es seit Jahren nicht mehr, sich bei der WM in der A-Gruppe zu etablieren. "Es wird eine Definition klarer sportlicher und wirtschaftlicher Ziele erforderlich sein, eine klare strategische Ausrichtung. Um die zu definierenden Ziele erreichen zu können, wird eine Optimierung von internen Strukturen und Abläufen erforderlich sein", erklärt ÖEHV-Präsident Dieter Kalt.

Rückenwind für notwendige Veränderungen könnte das enttäuschende Abschneiden in der Slowakei bringen, wo zum vierten Mal in Folge der Abstieg aus der A-WM droht. "Es kann auch sein, dass Vereinsfunktionäre WM-Spiele schauen. Vielleicht erkennen sie, dass es sinnvoller ist, mit mehr österreichischen Spielern zu spielen. Derzeit bekomme ich jeden zweiten Tag eine SMS, wo ein Verein bekannt gibt, dass er einen ausländischen Spieler verpflichtet hat", sagt Kalt.

Enttäuschungen für EBEL-Cracks
In der vergangenen Saison haben die sechs österreichischen Vereine der EBEL 51 Legionäre eingesetzt. Keiner außerhalb der vier EBEL-Länder spielt bei der A-WM. Doch auch die Teamspieler der EBEL-Klubs sind heuer nicht von Erfolg verwöhnt. Österreich (24 EBEL-Spieler bei der WM) und Slowenien (17) kämpfen derzeit gegen den Abstieg aus der höchsten Kategorie.

In der Division I verpasste Ungarn im Heimturnier in Budapest mit elf Spielern aus Szekesfehervar den Aufstieg in die A-Gruppe. Kroatien ist im Heim-Turnier der Division II (dritte Liga) mit 13 Akteuren von Medvesczak Zagreb hinter Rumänien gelandet und hat damit den angepeilten Aufstieg ebenfalls nicht geschafft. Das ergibt 65 EBEL-Spieler, die mit ihrem Heimatland WM-Enttäuschungen erlebten.

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