Mi, 17. Oktober 2018

WM-Voting

06.05.2011 10:02

Schaffen unsere Eishockey-Cracks den Klassenerhalt?

Der Eishockey-WM-Fahrstuhl wird für Österreich in diesem Jahr wohl wieder nach unten fahren. Nach der 2:7-Pleite gegen Weißrussland im ersten Relegationsspiel müssen nun gegen Slowenien (Samstag) und Lettland (Sonntag) Siege her, ansonsten droht den ÖEHV-Cracks im kommenden Jahr die unattraktive B-WM. Was glaubst du: Kann unser Nationalteam den Klassenerhalt noch schaffen oder ist der Abstieg unvermeidbar? Stimm ab im krone.at-Voting (siehe Infobox)!

Die Gegenwart im österreichischen Eishockey ist alles andere als rosig. Verband (ÖEHV) und Liga (EBEL) ziehen selten an einem Strang, das Nationalteam schafft es seit Jahren nicht mehr, sich bei der WM in der A-Gruppe zu etablieren. "Es wird eine Definition klarer sportlicher und wirtschaftlicher Ziele erforderlich sein, eine klare strategische Ausrichtung. Um die zu definierenden Ziele erreichen zu können, wird eine Optimierung von internen Strukturen und Abläufen erforderlich sein", erklärt ÖEHV-Präsident Dieter Kalt.

Rückenwind für notwendige Veränderungen könnte das enttäuschende Abschneiden in der Slowakei bringen, wo zum vierten Mal in Folge der Abstieg aus der A-WM droht. "Es kann auch sein, dass Vereinsfunktionäre WM-Spiele schauen. Vielleicht erkennen sie, dass es sinnvoller ist, mit mehr österreichischen Spielern zu spielen. Derzeit bekomme ich jeden zweiten Tag eine SMS, wo ein Verein bekannt gibt, dass er einen ausländischen Spieler verpflichtet hat", sagt Kalt.

Enttäuschungen für EBEL-Cracks
In der vergangenen Saison haben die sechs österreichischen Vereine der EBEL 51 Legionäre eingesetzt. Keiner außerhalb der vier EBEL-Länder spielt bei der A-WM. Doch auch die Teamspieler der EBEL-Klubs sind heuer nicht von Erfolg verwöhnt. Österreich (24 EBEL-Spieler bei der WM) und Slowenien (17) kämpfen derzeit gegen den Abstieg aus der höchsten Kategorie.

In der Division I verpasste Ungarn im Heimturnier in Budapest mit elf Spielern aus Szekesfehervar den Aufstieg in die A-Gruppe. Kroatien ist im Heim-Turnier der Division II (dritte Liga) mit 13 Akteuren von Medvesczak Zagreb hinter Rumänien gelandet und hat damit den angepeilten Aufstieg ebenfalls nicht geschafft. Das ergibt 65 EBEL-Spieler, die mit ihrem Heimatland WM-Enttäuschungen erlebten.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker
Nach 0:2 in Dänemark
Teamchef Foda: „Wir hatten keine Zielstrebigkeit“
Fußball International
2:6 gegen Zürich Lions
Vienna Capitals in Champions Hockey League out!
Eishockey
Klare Niederlage
Das war nichts! Österreich in Dänemark chancenlos
Fußball International
1:2 beim Weltmeister
Deutschland verliert auch in Paris! Jogi, was nun?
Fußball International
Neymar & Co. siegen
Später Erfolg! Brasilien ringt Argentinien nieder
Fußball International
Spiele manipuliert?
Betrugs-Skandal in Belgien: U-Haft verlängert!
Fußball International
Gruppenplatz 2 fixiert
ÖFB-U21 wahrt EM-Chance mit irrem 3:2 gegen Russen
Fußball International
Neuer Strafenkatalog
Bundesliga setzt gegen „böse Fans“ auf Punktabzüge
Fußball National
Klub greift durch
Nach Prügelei: Arda Turan muss hohe Strafe zahlen
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.