Vom letzten Lockdown

2000 Kurzarbeitsanträge sind noch nicht bearbeitet

Bitte warten! Seit 17. Dezember ist der Lockdown in Oberösterreich vorbei - doch noch immer warten Betriebe in unserem Bundesland auf das „Okay“ des Arbeitsmarktservice, ob und dass ihre Kurzarbeitsanträge bewilligt werden. 2000 Ansuchen von Firmen sind noch unbearbeitet, obwohl das AMS unter Hochdruck arbeitet.

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Am 22. November begann für Gastronomie, Hotellerie und den stationären Einzelhandel die bisher letzte von der Regierung verordnete Zwangspause, die in Oberösterreich bis zum 17. Dezember dauerte. Doch noch immer warten Unternehmen in Oberösterreich auf grünes Licht durch das Arbeitsmarktservice, ob und dass ihre Kurzarbeitsanträge bewilligt werden.

„Wir haben schon 4500 Anträge erledigt, aber noch 2000, die wir bearbeiten müssen“, bestätigt Gerhard Straßer, Geschäftsführer des Arbeitsmarktservice Oberösterreich.

Bundesrichtlinie fehlte
Wie der unerledigte Aktenberg zu erklären ist? Für die Abwicklung der Corona-Kurzarbeit brauchte es zuerst eine Bundesrichtlinie, damit das AMS handeln konnte. Diese Richtlinie wurde von den Ministerien für die letzte Phase allerdings erst am 30. Dezember unterschrieben.

„Seither arbeiten wir unter Hochdruck daran, die Genehmigungen zu erteilen“, sagt Straßer. Auch an Samstagen wurde gearbeitet, Mitarbeiter von anderen AMS-Abteilungen helfen bei den Kurzarbeits-Spezialisten aus. In den nächsten zwei Wochen sollen alle Anträge positiv abgewickelt sein.

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