12.01.2022 17:00 |

Mit Kryptowährung

100.000 Euro mit Online-Betrug ergaunert

Hohe Gewinne hatte sich ein Flachgauer von einem Investment mit Kryptogeldern in Aktien versprochen. Am Ende blieben dem Mann nur Schulden - und das in sechsstelliger Höhe.

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Der 43-Jährige ließ sich von Ende November bis Anfang diesen Jahres von einer Frau um den Finger wickeln. Die gab sich als reiche japanische Anlegeberaterin aus. Anfangs investierte der Mann niederige Beträge, bekam prompt auch Auszahlungen, wie zuvor in Aussicht gestellt. Als die Täterin ihn davon überzeugen konnte, eine höhere Summe zu investieren, brach sie den Kontakt ab. Das Opfer erlitt durch die Tat einen Schaden von 100.000,- Euro.

Falsche Microsoft-Mitarbeiter treiben ihr Unwesen

Zurzeit werden im Bundesland Salzburg wieder vermehrt betrügerische Anrufe von vermeintlichen Microsoft-Mitarbeitern gemeldet. Die Täter rufen bei den Opfern mit verfälschten Rufnummer an und geben sich als Microsoft-Support-Mitarbeiter aus. Sie täuschen ihre Opfer und geben beispielsweise an, dass bereits Fehlermeldungen vom Computer des Opfers in der Microsoft-Zentrale empfangen wurden und bringen die Opfer dazu eine Software für Fernzugriff am Computer zu installieren. Danach werden die Opfer dazu aufgefordert sich auf diversen Portalen (u.a. E-Banking) mit den eigenen Zugangsdaten anzumelden. Den Opfern werde unter anderem mitgeteilt, dass eine neue Windows-ID angefertigt werden müsse, da die bereits bestehende Lizenz abgelaufen sei. Um diese verifizieren zu können, benötige der Microsoft-Mitarbeiter ein Foto des Lichtbildausweises der Opfer. In weiterer Folge verwenden die Täter die erhaltenen Daten nicht nur für Kontoabbuchgen, sondern diverse andere Straftaten (Identitätsdiebstahl, Erpressung, Datendiebstahl etc.)

Tipps der Kriminalprävention:
• Brechen Sie derartige Telefonate sofort ab. Service-MitarbeiterInnen bekannter Unternehmen rufen nicht unerwartet, aus eigenem an!
• Installieren Sie keinesfalls unbekannte Programme!
• Gewähren Sie den Anrufern keinesfalls uneingeschränkten Zugriff auf den PC!
• Geben Sie keine persönlichen Daten, Passwörter, Kreditkartendaten weiter!
• Falls Sie einen derartigen Anruf erhalten melden Sie dies bei der nächsten Polizeidienststelle.

Die Spezialisten der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Salzburg stehen kostenlos unter der Telefonnummer 059133 50 3333 oder via E-Mail LPD-S-LKA-Kriminalpraevention@polizei.gv.at für eine Beratung zur Verfügung.

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