12.01.2022 09:03 |

Sexy Shooting

Dschungel-Star Linda Nobat nackt im „Playboy“

Ex-„Bachelor“-Babe Linda Nobat will vor ihrem Einzug ins Dschungelcamp mit Aktaufnahmen im „Playboy“ ein Zeichen gegen Rassismus setzen: „Dafür, dass Schönheit unabhängig ist von der Hautfarbe“, sagte die 26-Jährige im Interview mit dem Männermagazin, dessen Titelblatt der Februar-Ausgabe sie ziert.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

„Meine Fotos können eine Möglichkeit sein, Diversität sichtbarer zu machen, die Vielfalt weiblicher Schönheit“, erklärte Linda Nobat die Idee hinter ihrem „Playboy“ Fotoshooting. „Vielleicht ist das ein Thema, das den einen oder anderen schmunzeln lässt - aber das Problem, nicht dem allgemeinen Schönheitsideal zu entsprechen, ist etwas, das mich und auch viele andere Schwarze Frauen schon ein ganzes Leben lang begleitet.“

„Musste mich oft durchkämpfen“
Der Glauben an die eigene Schönheit und an sich selbst sei ihr wie vielen anderen Frauen hierzulande „von Anfang an entrissen“ worden, sagte die 1995 geborene angehende Juristin, die 2018 zur „Miss Hessen“ gekürt wurde.

„Es hat in der Schule angefangen. Da hat man am meisten gemerkt, dass man anders ist als die anderen. Durch die Kinder, die einen aufgrund der Hautfarbe gehänselt haben. Und auch durch die Lehrer leider“, so die ehemalige „Bachelor“-Kandidatin. Er „viel später“ sei ihr bewusst geworden, „dass auch sie aufgrund meiner Hautfarbe Unterschiede gemacht und andere bevorzugt haben“.

Die Konsequenz daraus: „Ich musste mich oft durchkämpfen, immer doppelt so gut sein wie jemand, der heller ist als ich“, sagte die Reality-TV-Beauty, die mit ihrem Studium zurzeit aufgrund ihrer TV-Engagements pausiert. „Ich studiere Jura, weil ich gerechtigkeitsfanatisch bin. Ich hoffe, dass ich irgendwann mehr Gerechtigkeit in die Welt bringen kann“, verriet die Dschungelcamp-Kandidatin weiter.

„Es hat sich nichts geändert“
Auf die Frage, ob sich die Situation dunkelhäutiger Bürger nicht in jüngster Zeit durch die Black-lives-matter-Bewegung verbessert habe, sagte sie: „Nein. Das habe ich auch daran erkannt, dass mein Neffe, der jetzt acht Jahre alt ist, genau dasselbe durchleben muss, was ich vor 25 Jahren erlebt habe. Und mir ist schon jetzt bewusst, dass Kinder, die noch nicht mal in Planung sind, genau dasselbe Schicksal erleiden werden. Es hat sich nichts verändert. Das merkt man auch an dem Erfolg der AfD und daran, wie viele Leute in den sozialen Medien sagen, was sie wirklich denken …“ Das Einzige, das die Situation verändern könne, sei Bildung, ist Nobat sich sicher. „Das ist der Grundstein.“

Weitere Motive exklusiv nur unter: playboy.de.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Freitag, 28. Jänner 2022
Wetter Symbol