Branche erleichtert

Heimische Gäste füllten die Betten in den Ferien

Anders als im Vorjahr fanden die Weihnachtsferien ganz ohne Lockdown statt. Ein Rundruf der „Krone“ bei Hoteliers und Skigebieten zeigt, dass auf die Wintersportler aus Österreich Verlass ist. Durch zahlreichen Besuch konnten finanzielle Einbußen vermieden werden.

Leicht haben Freizeitbetriebe es auch in diesen Ferien nicht gehabt. Aber doch ein bisschen besser als 2020/21, da sind sich Gastronomen, Hoteliers sowie Thermen- und Liftbetreiber einig. „Der Naturschnee war eine große Hilfe. Das hat den Saisonkartenvorverkauf schön in Schwung gebracht“, sagt Dietmar Tröbinger von der OÖ Seilbahnholding. Die Skigebiete freuten sich insbesondere über den Zwickeltag am 7. Jänner, der ihnen dank strahlendem Sonnenschein unter anderem in Hinterstoder ca. 6000 Besucher bescherte. „Gefehlt haben uns die Gäste aus Deutschland und Tschechien“, sagt Helmut Holzinger vom Skigebiet Hinterstoder/Wurzeralm.

Die guten Besucherzahlen spüren auch die Almhütten
 Hannes Kreßl, Hüttenwirt der Zeishofalm im Skigebiet Dachstein-West, meint dazu: „In den Ferien ist es gut gelaufen.“ Rosemarie Höhenegger, Wirtin der nahen Breininghütte, spricht von 150 bis 200 Gästen am Tag: „Genau die gleiche Auslastung wie früher.“ Etwas schwieriger ist die Lage für Dominik Schwarzenberger vom Familienhotel Aigo in Aigen-Schlägl: „Die Zahlen in den Ferien waren in Ordnung, aber die Tagesgäste fehlen derzeit noch. Das kurzfristige Buchen erschwert unsere Situation.“

Erfreulichere Bilanz
Eine erfreulichere Bilanz zieht Robert Niehoff von den EurothermenResorts. Bei den Tagesgästen sei man voll ausgelastet gewesen, bei den Hotelgästen zwischen 80 und 90%. Horst Dilly vom Nationalparkresort Dilly in Windischgarsten blickt nach vorne: „Man darf den Kopf nicht hängen lassen. Aber wir müssen eben auch zusammenhelfen.“

M. Hillinger/S. Peraus

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