05.01.2022 15:00 |

Coronavirus

Vierte Welle: 35 Kinder in Salzburg im Spital

Ein junger Patient gestorben - Jüngstes Kind erst zwei Wochen alt - Jedes dritte Kind mit überschießender Immunreaktion 

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Im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Landeskrankenhauses Salzburg war die vierte Corona-Welle im Herbst 2021 die mit Abstand heftigste. Im letzten Jahresviertel waren in Summe 35 Kinder wegen Covid stationär in Behandlung, das ist beinahe die Hälfte aller Fälle im Jahr 2021, in dem insgesamt 80 Kinder und Jugendliche im Bundesland mit dieser Diagnose hospitalisiert waren, sagte der Leiter Daniel Weghuber am Mittwoch. 

Zwei Drittel der Kinder, die während der vierten Welle ins Spital mussten, hatten keinerlei Vorerkrankungen. „Das jüngste Kind, das wir stationär behandelt haben, war zwei Wochen alt. Es wäre fast gestorben“, schilderte Weghuber. Ein junger Patient hat die Erkrankung nicht überlebt. Und jedes dritte Covid-Kind am Uniklinikum - konkret waren es zwölf - litt am Hyperinflammationssyndrom PIMS, das ist eine überschießende Immunreaktion nach einer Covid-Erkrankung. Alle diese Kinder haben intensivmedizinisch behandelt werden müssen, so der Klinik-Vorstand.

Die 80 im Vorjahr in einem Salzburger Spital behandelten Kinder seien „um ein Vielfaches“ mehr gewesen als noch im ersten Corona-Jahr 2020. Aktuell, also am Beginn der fünften Welle, ist die Situation im Kinderspital hingegen noch ruhig. Nur vereinzelt würden derzeit Kinder mit der Diagnose Covid aufgenommen, heute etwa sei kein einziges Kind in stationärer Behandlung.

 Salzburg-Krone
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