05.01.2022 12:33 |

Drama über Lady Di

Mit krone.at zur Kino-Premiere von „Spencer“

Das schillernde und tragische Leben von Prinzessin Diana fasziniert viele Menschen bis heute: ihre märchenhafte Traumhochzeit, die skandalöse Scheidung von Prinz Charles und der viel zu frühe Tod nach einem Autounfall in Paris. Jetzt kommt mit „Spencer“ ein Drama über Diana in die Kinos, in dem Hollywoodstar Kristen Stewart die Hauptrolle übernommen hat - und sich damit als Favoritin im Rennen um die höchsten Filmpreise positioniert hat. Gewinnen Sie mit krone.at 15 x 2 Tickets für die Premiere von „Spencer“ am 12. Jänner in Wien! 

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„Spencer“, wie der Film in Anlehnung an Dianas Mädchennamen heißt, erzählt von den Weihnachtsfeiertagen 1991. In der Ehe zwischen dem Prinzen und der Prinzessin von Wales herrscht seit Langem Eiszeit. Trotz der wilden Gerüchte über Affären und eine Scheidung wird für die Weihnachtsfeierlichkeiten auf dem königlichen Landsitz Sandringham ein Frieden verhängt. Es wird gegessen und getrunken, geschossen und gejagt. Doch was besinnliche Ferien sein sollen, wird zum Wendepunkt in Dianas Leben: Sie entschließt sich zur Trennung von Charles und damit auch, ihr Leben im engen Korsett als Royal aufzugeben.

Hauptdarstellerin Kirsten Stewart beschreibt den Film als eine „Bestandsaufnahme dessen, was sie (Diana; Anm.) ausmacht“. Sie kenne das Gefühl, „dass man eine Situation nicht kontrollieren kann oder wie Menschen über dich denken“, kann sich Stewart gut mit der Prinzessin von Wales identifizieren. Die heute 31 Jahre alte Schauspielerin stand bereits als Kind vor der Kamera und spielte als Zwölfjährige neben Jodie Foster in dem Thriller „Panic Room“. Ihre Rolle in dem Vampir-Liebesfilm „Twilight - Biss zum Morgengrauen“ und dessen Fortsetzungen machte sie ab 2008 weltbekannt.

„Unbändige Stärke und unaufhaltsame Naturgewalt“
Auf Stewart hat Prinzessin Diana in ihrer Rolle als Mutter den größten Eindruck hinterlassen, wie sie verriet. „Als Mutter ihrer Söhne ist sie über sich hinausgewachsen“, so die 31-Jährige. Bei der Vorbereitung auf ihre Rolle als Diana habe Stewart deren „unbändige Stärke und unaufhaltsame Naturgewalt“ am meisten gespürt, wenn es um Prinz William und Prinz Harry ging. „Sie war nicht sehr gut darin, sich selbst zu schützen. Aber sie war sehr, sehr gut darin, ihre Kinder zu schützen“, sagt die Schauspielerin.

„Zu sich selbst zurückzufinden ist ein qualvoller Kraftakt für Diana, während sie darum kämpft, an dem festzuhalten, was der Name Spencer für sie bedeutet“, erklärt Stewart, was die Ikone Diana für sie so faszinierend macht. Wenn man sich in die Ecke gedrängt fühle, sei es normal, die Zähne zu zeigen. Bei Diana bewunderte sie, wie diese „ihr Herz auf der Zunge trug“, so Stewart im Vorfeld des Kinostarts. Diana sei mit einer besonderen Gabe geboren, ist sich die Schauspielerin sicher: „Sie sticht als dieses funkelnde Haus in Flammen hervor.“

Stewart trägt Film praktisch allein
Letzteres gilt wohl auch für die 31-Jährige selbst, die „Spencer“ praktisch alleine tragen muss. Denn der chilenische Regisseur Pablo Larraín - der mit „Jackie“ bereits ein Drama über die Präsidentengattin Jacqueline Kennedy vorlegte - konzentriert sich in seinem hauptsächlich in Deutschland gedrehten Film völlig auf die Figur von Diana und deren Innenleben. Fast jede Einstellung ist ihr gewidmet, andere Royals, darunter auch die Queen, Ehemann Charles und die jungen Söhne William und Harry, kommen nur selten vor.

Schon nach der Weltpremiere des Films in Cannes zeigten sich Zuseher angesichts der optischen Ähnlichkeit Stewarts mit Diana überrascht: Die blonden Haare, der markante Verlobungsring, die leicht gebeugten Schultern. Stewarts Spiel sei auch anzumerken, wie sehr sie sich mit Dianas Bewegungen und Gesten auseinandergesetzt hat. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Schauspielerin für ihre Darstellung der Prinzessin von Wales als Favoritin ins Rennen um die höchsten Filmauszeichnungen gegangen ist.

Gewinnt Kristen Stewart für „Spencer“ den Golden Globe als beste Darstellerin, stehen auch die Chancen auf den Oscar sehr gut, so die inoffizielle Regel in Hollywood. Denn die Globes weisen eine ausgezeichnete Erfolgsbilanz für die beste Schauspielerin auf: Acht der letzten zehn Gewinner in der Drama-Kategorie haben auch den Oscar gewonnen.

Neben Kristen Stewart („Personal Shopper“, „Die Wolken von Sils Maria“) sind in „Spencer“ unter anderem der BAFTA-nominierte Timothy Spall („Mr. Turner“, „Harry Potter“), die Oscar-nominierte Sally Hawkins („Shape of Water“, „Paddington“) und Sean Harris („Mission: Impossible - Fallout“) in weiteren Rollen zu sehen.

Kinostart von „Spencer“: 13. Jänner

Gewinnen Sie mit krone.at 15 x 2 Tickets für die Kino-Premiere des ersten Film-Highlights 2022 in Wien!

Wann: 12. Jänner, 20 Uhr
Wo: Filmcasino Wien
Um Ticketabholung an der Kinokassa (18.30 Uhr bis 19.30 Uhr) wird gebeten. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln, siehe auch hier.

Das Gewinnspiel ist leider beendet, wir bedanken uns für die zahlreichen Teilnahmen!

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