Do, 21. Juni 2018

1:1 in letzter Minute

24.04.2011 17:52

Roland Linz rettet der Austria einen Punkt in Ried

Die Wiener Austria hat am Sonntag in Ried in letzter Minute ein 1:1 in Ried erkämpft und damit die zweite Bundesliga-Pleite in Folge abgewendet. Dennoch sind die Veilchen die Tabellenführung nach dem Remis los. Markus Hammerer hatte die Innviertler kurz vor der Pause in Führung geschossen (42.), doch Roland Linz verhinderte wenige Momente vor Abpfiff des Spiels noch den Sieg des Winterkönigs (90.).

Die Elf von Coach Karl Daxbacher (51 Punkte) liegt damit einen Punkt hinter Sturm Graz (52). Die Steirer waren am Samstag mit einem 5:0-Sieg gegen Kapfenberg an die Tabellenspitze gestürmt. Die Oberösterreicher (genauso wie Rapid 48) verbesserten sich auf Rang vier, ließen aber die große Chance aus, im Kampf um die Europacup-Plätze noch besser zu punkten.

Wenig violetter Offensivdrang zu Beginn
Den Wienern war die Verunsicherung nach der 0:4-Cup-Heimpleite gegen Austria Lustenau am Dienstag von Beginn an anzumerken. Die Daxbacher-Elf wollte vor allem mit einer gesicherten Defensive ein Gegentor verhindern, was in der Anfangsphase auch gelang. Vom Offensivspiel der Gäste war allerdings überhaupt nichts zu sehen, und mit der Zeit schlichen sich auch in der Defensive immer wieder Fehler ein.

Markus Hammerer hätte innerhalb von zwei Minuten berühmt werden können. Zuerst schlug der Ried-Solo-Stürmer nach einem idealen Lochpass von Mader am Ball vorbei (24.), gleich darauf schoss er nach einer missglückten Austria-Abseitsfalle aus etwas spitzem Winkel hauchdünn am langen Eck vorbei (25.). Im dritten Anlauf war der Führungstreffer der Rieder dann perfekt. Nach einem Lexa-Eckball konnte Lindner einen Hammerer-Kopfball etwas ungeschickt nur kurz abwehren, und der 21-Jährige sorgte im zweiten Versuch neuerlich per Kopf für das 1:0 (42.).

Austrianer lange lust- und ideenlos
Die ideenlosen Austrianer kamen erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zur ersten Chance: Nach einem Junuzovic-Eckball und einem Kopfball von Hlinka, der nach seiner überstandenen Achillessehnenverletzung sein erstes Spiel seit 11. Dezember 2010 machte, rettete Schrammel per Kopf auf der Linie (45.).

Nach der Pause kamen die Wiener mit mehr Elan aus der Kabine und so bekamen die 7.300 Zuschauer in der fast ausverkauften Keine-Sorgen-Arena mehr für ihr Eintrittsgeld geboten. Vor allem in der Schlussphase wirkten Roland Linz und Co. deutlich gefährlicher, richtige Torchancen waren aber Mangelware. Ein Klein-Schuss aus aussichtsreicher Position fiel deutlich zu schwach aus (59.), ein Volleytreffer von Linz wurde zu Recht wegen Abseits aberkannt (76.) und Gebauer rettete bei einem Barazite-Abschluss mit einer Fußabwehr (85.).

Linz rettet seine Veilchen
In der Schlussminute durften die Wiener aber doch noch jubeln. Einen Junuzovic-Freostoß verlängerte Linz per Kopf zum 1:1 (90.), es war der 16. Saisontreffer für den Austria-Stürmer. Für die Favoritner geht es am Samstag mit dem Auswärtsspiel gegen Wiener Neustadt weiter, die Rieder, die am Mittwoch ins Cup-Halbfinale eingezogen waren, gastieren im Derby beim Schlusslicht LASK.

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