Fr, 17. August 2018

8 Hektar betroffen

22.04.2011 12:06

Großeinsatz bei Flächenbrand in Innervillgraten

Schon wieder hat ein Wiesenbrand die Feuerwehren in Osttirol in Atem gehalten. Am Donnerstagabend war in Innervillgraten im Bezirk Lienz eine Fläche von rund fünf Hektar in Brand geraten. Als das Feuer am Freitag schon fast vollständig gelöscht war, fachte starker Wind die Glutnester erneut an...

Das Feuer war gegen 15.30 Uhr bei der Unterstalleralm aus ungeklärter Ursache ausgebrochen. Die Löscharbeiten auf 2.000 Metern Höhe gestalteten sich, nicht zuletzt auch durch die große Steinschlaggefahr, sehr schwierig.

Brand beinahe gelöscht
Am Freitagmorgen sah die Situation im betroffenen Gebiet schon ganz gut aus. "Wir haben 35 Männer noch zur Bekämpfung der Glutnester hingeschickt", erzählt der Kommandant der FF Innervillgraten Alois Mayr.

Dann loderten die Flammen jedoch wieder. Mayr: "Recht starker Wind ist aufgekommen und hat das Feuer wieder entfacht. Deshalb mussten wir auch wieder den Löschhubschrauber anfordern. Wir hoffen für morgen auf ein bisschen Regen", so der Kommandant.

Wald und Wiese am Klaunzerberg in Flammen
Erst am Dienstag sind am Klaunzerberg in Matrei in Osttirol rund 5.000 Quadratmeter Wiesengelände und lichter Wald in Flammen gestanden. Die enorme Trockenheit hatte das Ausbreiten auf die Größe eines Fußballfeldes begünstigt. Die Feuerwehren löschten mit Wasser aus einer Beschneiungsanlage.

Zum Brand war es unterhalb der Seilbahntrasse in einer Seehöhe von rund 1.800 Metern gekommen. Weil es in jüngster Zeit kaum Niederschläge in dem Gebiet gab und extreme Trockenheit herrscht, breitete sich das Feuer rasch aus. Neben Grasland war auch Fichten- und Lärchenwald betroffen.

Die Feuerwehren Matrei, Huben, Virgen, Hopfgarten im Defereggen, Nikolsdorf sowie der Hubschrauber Libelle standen im Löscheinsatz. Auch fünf Tanklöschfahrzeuge und weitere Feuerwehrfahrzeuge wurden angefordert. Hilfreich war die Kunstschneeanlage des Skigebiets Goldried, denn die dortige Beschneiungsanlage lieferte das nötige Wasser. Gegen 20.30 Uhr war der schwierige Einsatz beendet. Verletzt wurde niemand, die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Tiroler Krone und krone.at

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