Do, 21. Juni 2018

Frieden bedroht?

20.04.2011 07:19

UNO: "Jemen gefährdet die gesamte Region"

Die blutigen Unruhen im Jemen könnten laut Befürchtung der Vereinten Nationen die ganze Region gefährden. Sie hätten das Potenzial, Frieden und Sicherheit in der Region zu bedrohen, sagte UN-Untergeneralsekretär Lynn Pascoe am Dienstag in einer geschlossenen Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Zudem werde die humanitäre Arbeit der Vereinten Nationen in dem bitterarmen Land gefährdet.

Das mächtigste Gremium der UNO war auf Anregung Deutschlands erstmalig zur Beratung der Lage in Jemen zusammengetreten. Auch die Organisation Human Rights Watch hatte mehrmals Aktionen gegen den Jemen gefordert.

Nach dem Tod von Demonstranten müsse der Sicherheitsrat jetzt mit einer Stimme sprechen, erklärte die Menschenrechtsgruppe in New York. "Endlich ist die brutale Unterdrückung der Opposition auf dem Radar des Sicherheitsrates, der die Sache als Bedrohung des internationalen Friedens sieht", sagte UN-Experte Philippe Bolopion von der Organisation. "Der Rat muss jetzt einen Schritt weitergehen und der Führung klarmachen, dass weitere Tote und die Misshandlung friedlicher Demonstranten nicht hingenommen werden." Auf eine gemeinsame Erklärung konnten sich die 15 Staaten allerdings noch nicht einigen.

Bei neuen Protesten gegen die Regierung von Präsident Ali Abdullah Saleh waren zuvor mindestens vier Menschen getötet worden. Etwa 220 wurden verletzt. In der Hauptstadt Sanaa feuerten Polizisten nach Angaben von Oppositionellen mit scharfer Munition auf Demonstranten.

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