02.01.2022 14:59 |

Neuheiten 2022

Auf diese Autos freuen wir uns im neuen Jahr

Viele SUVs und noch mehr Elektroautos: Auch das Autojahr 2022 steht im Zeichen der bekannten Megatrends. Ein paar „ganz normale“ Pkw sind aber auch wieder dabei. Eine Übersicht der wichtigsten Marken.  

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Alfa Romeo
Mit dem Tonale stellt die Stellantis-Tochter ihrem Power-SUV Stelvio einen kompakten Bruder an die Seite. Das bildschöne Kompakt-SUV wurde 2019 auf dem Genfer Salon vorgestellt. Punkten soll auch der Tonale mit italienischem Design und dezidiert sportlichem Charakter. Dazu wird die vom Jeep Compass übernommene technische Basis Richtung Dynamik gebügelt. Dafür, dass diese nicht in zu hohen Verbrauch umschlägt, soll unter anderem ein Plug-in-Hybrid-Antrieb sorgen. Der Marktstart ist bereits mehrfach verschoben worden, im Frühsommer dürfte es aber so weit sein.

Audi
Die Ingolstädter rollen mit dem Q6 e-tron gegen Ende des Jahres ihre dritte Elektro-SUV-Baureihe auf die Straße. Der Mittelklasse-Crossover passt sich in die Lücke zwischen dem kompakten Q4 e-tron sowie dem großen e-tron ein und setzt als erstes Modell der Marke auf der gemeinsam mit Porsche entwickelten neuen E-Auto-Plattform PPE auf. Starke Motoren und 800-Volt-Technik inklusive. Ohne E-Antrieb muss der Audi A3 Allroad auskommen. Der im Offroad-Stil gehaltene Ableger des kompakten Fünftürers setzt technisch ab Herbst weitgehend auf Bekanntes aus dem Golf-Regal.

BMW
Dynamischer, stärker und digital hoch gerüstet geht der BMW 2er Active Tourer Anfang des Jahres in die zweite Generation. Der Kompakt-Van entwickelt sich optisch stärker Richtung Crossover und kommt Anfang 2022 zunächst als Benziner und Diesel, im Sommer wird ein Plug-in-Hybrid nachgereicht. Die Preise starten bei 36.100 Euro. Zu den engen technischen Verwandten des Vans zählt das Kompakt-SUV X1, das im Herbst in neuer Generation erwartet wird. Am anderen Ende der SUV-Palette startet Ende des Jahres außerdem ein Oberklasse-SUV mit M-Genen und Plug-in-Hybridantrieb, das bereits in Form der Studie XM avisiert wurde. Aber auch im klassischen Pkw-Bereich gibt es Neues, wenn gegen Ende des Jahres das Flaggschiff 7er-Reihe in die nächste Generation geht. Erstmals wird es dann auch eine elektrische Variante namens i7 geben.

Citroen
Nach fünf Jahren Pause kehrt Citroen zum Jahreswechsel mit dem C5 X in die Mittelklasse zurück. Der Nachfolger des C5-Kombis setzt auf modische Crossover-Optik, bleibt im Kern und bei den Proportionen aber eher dem Vorgänger verhaftet. Profilieren will sich das neue Flaggschiff der Marke unter anderem durch das „Advanced Comfort“-Fahrwerk mit hydraulischen Stoßdämpfer-Anschlägen, das für ein komfortables Fahrverhalten sorgen soll. Statt Diesel gibt es Plug-in-Hybride mit bis zu 225 PS.

Cupra
Für viele ist er der schönere ID.3: Zum Jahresstart darf auch Seat-Ableger Cupra sein erstes E-Mobil aus dem Konzernbaukasten auf die Straße bringen. Der Born ist technisch weitgehend identisch zu dem Norddeutschen, ist aber dynamischer gezeichnet und knackiger abgestimmt. Bis zu 170 kW/231 PS Leistung und 540 Kilometer Reichweite sind möglich.

Dacia
Die Rumänen lösen ihren eher prosaischen Familien-Van Lodgy durch den mit Crossover-Elementen aufgewerteten Jogger ab. Auch der Neue bietet für kleines Geld (ab 15.000 Euro) Platz für bis zu sieben Insassen, verpackt diesen aber deutlich gefälliger als zuletzt. Neben einem Benziner wird es für den Antrieb erstmals einen Vollhybriden geben, allerdings erst 2023.

Fiat
Die neue Konzernzugehörigkeit macht es möglich: Fiat bringt Ende 2021 das Familienauto Ulysse zurück; allerdings nicht als klassischen Van, sondern als Kleinbus. Die Basis teilt er sich mit Peugeot Traveller, Opel Vivaro und Co., den neuen Stellantis-Geschwistern, die wohl auch ihren optionalen E-Antrieb beisteuern. Auch eine Nutzfahrzeug-Variante namens Scudo wird es geben.

Ford
Für Ford steht 2022 im Zeichen der Nutzfahrzeug-Kooperation mit VW. Mitte des Jahres übernehmen die Kölner von den Wolfsburgern zunächst den Hochdachkombi Caddy und bieten ihn optisch leicht modifiziert als Tourneo Connect an. Kurze Zeit später geht es andersherum: Ford bringt dann die neue Generation des Pick-ups Ranger auf den Markt, die wiederum VW als Basis für den neuen Amarok nutzen darf. Optisch orientiert sich der Pritschenwagen stärker als zuvor am US-Modell F-150, neu ist zudem ein V6-Diesel für anspruchsvolle Nicht-Gewerbe-Kunden.

Genesis
Nachdem die 2015 gegründete koreanische Premium-Marke zuletzt ihre konventionelle Modellpalette ausgebaut hatte, steht Anfang 2022 der Start des ersten reinen E-Modells an. Der Mittelklasse-Crossover GV60 nutzt die Technik der Konzern-Brüder Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6, garniert sie mit neuen Hightech-Features sowie dezidiert dynamischem Design. Gegen Ende des Jahres erhält das SUV dann Gesellschaft in Form der Elektro-Limousine G80 Electrified sowie durch ein großes Strom-SUV. In Deutschland ist Genesis bereits aktiv. Wann Hyundais Premiummarke in Österreich den Markt betritt, ist noch nicht bekannt.

Honda
Die Japaner setzen in Europa voll auf den Hybrid. Nach CR-V und Jazz kommt nun auch der kleine Crossover HR-V ausschließlich mit dem nicht von außen aufladbaren Doppelantrieb nach Deutschland. Seine Arbeit verrichtet dieser hinter einer kantigen Front, die die Vorderseite des Mini-SUVs prägt, während das Heck modisch schräg steht und für optische Dynamik sorgt. Später im Jahr folgt dann der neue Civic, ebenfalls als reines Hybrid-Modell.

Jeep
Groß, luxuriös und teilelektrisch: Jeep bringt Anfang des Jahres die neue Generation des SUVs Grand Cherokee. Der hierzulande ausschließlich als Fünfsitzer angebotene Allradler wird von einem 375 PS starken Plug-in-Hybrid angetrieben, der rund 40 Kilometer im rein elektrischen Modus zurücklegen kann.

Kia
Nach sechs Jahren Bauzeit erneuern die Koreaner ihr bestverkauftes SUV. In der neuen Generation tritt der Sportage äußerlich in neuem Futurismus-Stil und innen umfangreich digitalisiert auf. Ungewöhnliches Extra in dieser Klasse: Das Einparken per Fernbedienung von außen. Für den Antrieb gibt es neben Diesel und Benzinern auch einen Plug-in-Hybrid mit 60 Kilometern Reichweite. Insgesamt reicht das Leistungsband von 116 PS bis 265 PS.

Land Rover
Mit geglättetem und verfeinertem Design, elektrifizierten Antrieben und bewahrter Geländegängigkeit geht der Luxus-Offroader Range Rover Anfang 2022 in die fünfte Generation. Gegenüber dem seit 2013 gebauten Vorgänger ist die Neuauflage um eine knappe Handbreit auf 5,05 Meter gewachsen, die erneut angebotene Langversion kommt auf 5,25 Meter. Für den Antrieb gibt es zunächst Sechs- und Achtzylinder-Diesel und Benziner mit Mildhybridtechnik und bis zu 530 PS Leistung sowie zwei Plug-in-Hybride auf Sechszylinderbasis mit 100 Kilometer elektrischer Norm-Reichweite. Für 2024 ist außerdem ein vollelektrisches Modell angekündigt.

Lexus
Mit dem Mittelklasse-SUV NX will Lexus in Europa endlich aus der Exoten-Nische fahren. Die 2017 vorgestellte erste Generation hatte sich auf Anhieb zum bestverkauften Pkw der Marke auf dem Kontinent entwickelt, die Neuauflage soll ab Ende 2021 noch mehr Kunden ansprechen. Auch dank des erstmals erhältlichen Plug-in-Hybridantriebs mit rund 63 Kilometer Elektro-Reichweite.

Mazda
Die Japaner erweitern in Europa ihr SUV-Portfolios oberhalb des CX-5. Für Mitte 2022 wird zunächst der fünfsitzige CX-60 erwartet, zum Jahreswechsel folgt eine siebensitzige Variante namens CX-80. Beide werden auf einer neuen Hinterradantriebs-Plattform der Marke aufsetzen, für den Antrieb sollen Plug-in-Hybride oder ein mild hybridisierter Reihensechszylinder sorgen, den es als Diesel und Benziner geben wird. Zudem bietet Mazda im kommenden Jahr den MX-30 mit Reichweitenverlängerung durch einen Range-Extender an.

Maserati
Mit dem SUV Levante hat Maserati seit 2016 seine zuvor dümpelnden Absatzzahlen in die Höhe getrieben. Gleiches erhofft sich die Stellantis-Marke vom eine Nummer kleineren Grecale, der eigentlich schon viel früher hätte starten sollen als im Frühjahr 2022. Den Diesel hat Maserati bereits aus seiner Modellpalette verbannt. An seine Stelle tritt im Grecale ein Zweiliter-Mildhybridbenziner. Leistungshungrige bedient Maserati dann mit einem V6 in unterschiedlicher Auslegung, Ökobewusste dürfen sich auf einen elektrischen Grecale freuen - allerdings wohl noch nicht 2022.

Eine Neuauflage nach rund drei Jahren Pause erfährt im Frühjahr der GranTurismo. Der als Coupé und GranCabrio aufgelegte Sportwagen soll das erste vollelektrische Modell der Marke werden, aber auch mit einem Benziner zu haben sein. Komplettiert wird das vollgestopfte Neuheiten-Jahr der Italiener durch die Cabrio-Ausführung des Supersportwagens MC20.

Mercedes
Das wahrscheinlich größte Neuheiten-Päckchen des Jahres hat Mercedes geschnürt. Den Start im Premieren-Reigen macht Anfang des Jahres die Neuauflage der Markenikone SL, die erstmals unter der Regie von Haustuner AMG entwickelt wurde und entsprechend dynamisch auftreten soll. Der Roadster mit Stoffdach leistet zunächst bis zu 585 PS. Im Spätsommer wird nun nach längerer Verzögerung endlich das Hypercar Mercedes-AMG One erwartet, das auf 1054 PS kommt und an die drei Millionen Euro kosten wird. Die Premiere einer seriennahen Studie erfolgte bereits auf der IAA 2017.

Nachschub gibt es auch bei den E-Modellen der Marke. So startet im Frühsommer die auf der IAA in München gezeigte Business-Limousine EQE. Der kleine Bruder des EQS hat eine ähnlich windschlüpfige Karosserie mit kurzer Motorhaube und großem bogenförmigen Passagierabteil, bietet rund 660 Kilometer Reichweite und mindestens rund 300 PS. Einige Monate später folgen mit dem EQT ein elektrischer Hochdachkombi und mit dem EQS SUV eine Art Stromer-Cousin des GLS. Zwei Nummern kleiner bleibt Mercedes zunächst konventionell und schickt das neue Mittelklasse-SUV GLC ins Rennen, das sich bei Antrieben und Infotainment bei der kürzlich erneuerten C-Klasse bedient. Der Start wird für den frühen Herbst erwartet.

MG
Mit zwei SUVs ist die britische Traditionsmarke in chinesischem Besitz bereits vertreten. Anfang 2022 folgt mit dem MG5 ein elektrische angetriebener Kompakt-Kombi. MG verspricht einen von 479 auf rund 1400 Liter erweiterbaren Kofferraum sowie zwei Batterie-Versionen mit 50 oder 61 kWh für 320 beziehungsweise 400 Kilometer Reichweite. Der Elektromotor treibt den Stromer mit 115 kW/156 PS und 260 Newtonmeter Drehmoment an. Der Preis wird unter 40.000 Euro liegen.

Mitsubishi
Die Japaner rücken in Europa näher an ihre Allianzpartner Renault und Nissan, verkaufen künftig vor allem deren Autos unter eigenem Label. Ganz fallen lassen wollen sie ihre eigenen Markenklassiker aber nicht, so dass wohl Mitte des Jahres das Mittelklasse-SUV Outlander den Weg aus Japan nach Europa findet. Der 4,71 Meter lange Allradler wird wie in der aktuellen Generation auch mit einem Plug-in-Hybrid zu haben sein, dessen E-Reichweite aber auf üppige rund 90 Kilometer zulegt.

Nissan
Elektroautos und SUVs - oder beides - stehen bei Nissan im Fokus. Anfang des Jahres schicken die Japaner den Hochdachkombi Townstar ins Rennen, eine leicht umgewidmete Variante des Renault Kangoo. Wie diesen wird es auch den Ableger in einer Elektro-Ausführung geben (ab Sommer), ein Diesel ist nicht mehr zu haben. Wichtiger für das eigene Stromer-Profil ist aber das Mittelklasse-SUV Ariya, mit dem Nissan nach dem Leaf den zweiten großen Elektrifizierungs-Schritt gehen will: Dezidiert modern in Gestalt und Technik soll das neue Flaggschiff ab dem Sommer auf die gesamte Marke abstrahlen. Vergleichsweise unspektakulär wirkt im Vergleich der neue X-Trail, der in einem ähnlichen Marktsegment unterwegs ist, aber konventionell angetrieben wird und eine geräumigere Alternative zum Bestseller Qashqai sein will. Der Start könnte im Herbst erfolgen.

Nio
Der chinesische Elektroautobauer startet sein Deutschland-Engagement Ende 2022 mit einem Reichweiten-Knaller. Die Businesslimousine ET7 soll bis zu 1000 Kilometer pro Akkufüllung fahren können. Die Top-Variante mit zwei Motoren bietet darüber hinaus mit 480 kW/653 PS eine extrem hohe Antriebsleistung. Bislang sind die Modelle des unabhängigen Herstellers innerhalb Europas lediglich in Norwegen offiziell zu haben. Dort wird jedoch nicht der ET7, sondern das SUV ES8 ausgeliefert. Wann Nio in Österreich antritt, steht noch nicht fest.

Opel
Der Astra zählt seit mittlerweile fünf Fahrzeuggenerationen zum Markenkern von Opel. Die zum Jahresbeginn startende Neuauflage trägt erstmals Stellantis-Gene unter dem Blech, teilt sich die Technik unter anderem mit Peugeot 308 und DS 4. Für eigenes Profil soll das Design im frischen Stil der Marke sorgen, das vor allem im Innenraum für einen großen Modernisierungs-Schub sorgt. Neben Dieseln und Benzinern gibt es drei Plug-in-Hybride mit bis zu 300 PS und ab 2023 erstmals auch eine rein elektrische Variante. In Sachen Karosserie haben Kunden die Wahl zwischen einem klassischen Fünftürer und einem Kombi.

Der Vivaro Hydrogen wird neben einer kleinen Batterie auch eine Brennstoffzelle an Bord haben. Rund 400 Kilometer Reichweite sollen so möglich sein. Zielgruppe des lokal emissionsfreien Transporters sind in erster Linie Flottenkunden.

Peugeot
Im Januar schicken die Franzosen die neue Generation des 308 zu den Händlern. Limousine und Kombi wachsen in den Abmessungen deutlich, erreichen nun Mittelklasseformat. Beim Antrieb haben Kunden die Wahl zwischen zwei Benzinern und einem Diesel mit bis zu 130 PS sowie erstmals auch unter zwei Plug-in-Hybriden mit bis zu 225 PS und bis zu 60 Kilometern elektrischer Reichweite. Ein rein batteriebetriebenes Modell ist aktuell nicht angekündigt. Das Design fällt im Vergleich mit dem Vorgänger deutlich muskulöser und dynamischer aus, sehr modern und digital präsentiert sich das Cockpit, bei dem Peugeot dem typischen Zuschnitt mit kleinem Lenkrad und hochgesetzten Instrumenten treu bleibt. Die Preise starten bei 24.480 Euro.

Polestar
Der elektrische Volvo-Ableger zählt weiter: Nach Polestar 1 und 2 steht für 2022 das Debüt des Polestar 3 an, ein sportlich positioniertes SUV im Porsche-Macan-Format. Bei Antrieb und Batterien dürfte sich der in China gebaute Neuling stärker als bislang von Volvo differenzieren.

Porsche
Die Stuttgarter verzichten im kommenden Jahr auf komplett neue Modelle. Immerhin schicken sie zahlreiche stark veredelte Derivate bekannter Modelle ins Rennen, darunter im Frühsommer den 718 Cayman GT4 RS und im Herbst den 911 GT3 RS.

Renault
Mit dem Mégane E-Tech nehmen die Franzosen im Frühjahr den VW ID.3 ins Visier. Der in sanftem Crossover-Stil gehaltene Kompakte steht auf einer komplett neuen Elektro-Plattform und soll pro Akkuladung bis zu 470 Kilometer weit kommen. Wie in diesem Segment mittlerweile üblich stehen verschiedene Akku-Größen und Motor-Leistungsstufen zur Wahl. Auch bei der Ladetechnik bietet Renault mehrere Abstufungen von langsam bis schnell. Der Preis dürfte sich an dem des norddeutschen Konkurrenten (ab gut 40.000 Euro) orientieren und ihn um einige Euro unterbieten. Noch deutlich weniger weiß man über den Nachfolger des Kadjar, der im Sommer auf Basis des Nissan Qashqai auf den Markt kommt. Unklar ist nicht zuletzt auch der Name des kompakten Crossovers.

Skoda
Gut ein Jahr nach dem E-Crossover Enyaq schickt die tschechische VW-Tochter dessen Coupé-Ableger auf die Straße. Wichtigster Unterschied sind neben einer exklusiven Top-Version mit 265 PS ein wahrscheinlich generell höherer Preis sowie das schnittigere Design, das nicht nur ästhetische Vorteile bieten soll, sondern auch beim Windwiderstand besser davonkommt. Die effizienteste Ausführung fährt 535 Kilometer weit.

Smart
Die Daimler-Tochter entwächst dem Kleinstwagen-Segment und wagt den Neustart als Marke mit einem City-Crossover. Das E-Mobil wurde gemeinsam mit dem chinesischen Geely-Konzern entwickelt und wird auch im Reich der Mitte gebaut. Name, Design und technische Details sind gut ein Jahr vor Markteinführung noch geheim.

Ssangyong
Die Südkoreaner bringen früh im Jahr ihr erstes E-Auto, eine batteriebetriebene Variante des Korando, die mit bis zu 420 Kilometern Reichweite aufwartet. Der geschlossene Kühlergrill und eine neu gestaltete Frontschürze sind die wichtigsten sichtbaren Änderungen im Vergleich zur konventionellen Variante des Kompakt-SUV.

Subaru
E- statt Boxer-Motor: Die japanische Allradmarke bringt im Sommer ihr erstes E-Auto nach Europa. Der Solterra wurde gemeinsam mit dem Toyota bZ4X entwickelt und soll pro Akkufüllung bis zu 530 Kilometer weit kommen. Zwei Motorvarianten stehen für den Crossover mit schrägem Heckabschluss zur Wahl: eine mit 150 kW/204 PS und Frontantrieb sowie eine mit 160 kW/218 PS starkem Doppelmotor-Allradantrieb.

Suzuki
Knackiger Name, selbstbewussteres Design und deutlich mehr Technik: Suzuki legt Anfang 2022 sein Kompakt-SUV S-Cross neu auf. Der bisherige Namenszusatz „SX4“ entfällt, dafür zieht erstmals ein Vollhybrid-Antrieb ins Motorenprogramm ein. Das Design entwickelt sich bei kaum veränderten Abmessungen stärker in Richtung kernig, innen gibt es neues Infotainment und moderne Konnektivität.

Toyota
Die Japaner schärfen ihren Einstiegs-Sportwagen nach: Das Coupé wird im Zuge des Modellwechsels nicht nur von GT86 in GR86 umbenannt, sondern wird stärker (plus 34 PS), steifer und insbesondere sportlicher. Fahrspaß im traditionellen Sinne lautet das Versprechen, das der kleine Zweisitzer mit seinem 234 PS ab dem Frühjahr vollumfänglich einlösen wird.

Weniger auf Fahrdynamik zielt der wenig später startende Aygo X ab: Der Micro-Crossover ersetzt den ähnlich benannten Kleinstwagen, bietet kernigen Stil, leicht erhöhte Sitzposition und viel Options-Ausstattung. Den Antrieb übernimmt ein 72 PS starker 1,0-Liter-Dreizylinder.

Im Sommer folgt der zwei SUV-Klassen größere bZ4X, das erste Elektroauto der Marke. Ungewöhnlich ist die großzügige Batterie-Garantie von zehn Jahren, nach denen noch 90 Prozent der Kapazität verfügbar sein sollen. Branchenüblich sind acht Jahre und 70 Prozent. Preise für den bis zu 160 kW/218 PS und optional mit Allradantrieb angebotenen Kompakt-Crossover sind noch nicht bekannt.

Volvo
Bei den Schweden steht der weitere Umbau zur reinen Elektro-Marke an. Nächstes Batteriemobil wird gegen Ende 2022 das große SUV XC90, das nicht nur bei Antrieb, Ladetechnik und Batterie, sondern auch beim Design in die Zukunft der Marke weisen soll.

VW
Die Wolfsburger haben eine weitere Lücke in ihrem bereits gut gefüllten SUV-Programm gefunden: Ab Anfang des Jahres soll der aus Südamerika importierte Taigo mit seinem Coupé-Heck Kunden locken, denen der etwas kleinere T-Cross zu konventionell gestaltet ist. Für den Antrieb stehen ein Einliter-Dreizylinder-TSI in den Ausbaustufen mit 95 PS und 110 PS sowie der 1,5-Liter-TSI mit 150 PS zur Wahl. Eine elektrifizierte Variante wird es für den immer mit Vorderantrieb ausgelieferten Taigo nicht geben. Die Preise starten bei rund 20.000 Euro. Am anderen Ende der Produktpalette startet Ende des Jahres die Neuauflage des Pick-ups Amarok. Anders als bislang verzichtet VW auf eine Eigenentwicklung und kauft sich die Technik bei Nutzfahrzeug-Kooperationspartner Ford ein. Deren Ranger startet ebenfalls Ende 2022.

In Sachen E-Mobilität fahren die Norddeutschen mit zwei neuen Modellen vor: Der ID.5 ist ein etwas veredelter Coupé-Ableger des Kompakt-SUVs ID.4, der ab dem Sommer für rund 47.000 Euro ein knackigeres Design und schnellere Ladetechnik bietet. Die zweite Stromer-Premiere könnte dem Crossover aber die Show stehlen, denn für den Herbst steht das Debüt des ID.Buzz an. Der nur 4,60 Meter lange Elektro-Bus soll optisch und in Sachen Sympathiewert in der Tradition des Bulli stehen und zudem das erste vollautomatisiert fahrende Modell der Marke werden. Je nach Ausführung dürften bis zu 550 Kilometer Reichweite drin sein, die Preise dürften im Bereich von 40.000 Euro starten. (SPX)

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