08.12.2021 11:30 |

„Krone“-Hilfsaktion

Gemeinsame Unterstützung für eine Familie in Not

Das Leben hat viele Überraschungen parat. Nicht alle sind positiv: Für eine Alleinerzieherin endeten sie in akuter Not. Doch dank der Aktion „Ein Funken Wärme“ gibt es Hilfe!

Artikel teilen
Drucken

Petra ist Pflegehelferin und, wie sie sagt, „mit Herzblut“ Mutter dreier Töchter im Alter zwischen drei und 16 Jahren. Wie sie sich selbst beschreiben würde? „Als von Natur aus lebensfrohen, positiven Menschen, der in allem das Gute sieht“, erzählt sie uns: „Nur nicht momentan. Ich bin total ausgebrannt, schlafe kaum, weine viel. Ich habe finanzielle Probleme und komme aus dem Teufelskreis einfach nicht mehr raus.“

Die Alleinerzieherin befindet sich in einer Notlage - obwohl Petra immer gearbeitet hat. Kurz vor Beginn der Pandemie wurde sie geschieden. Petra hängte sich mit voller Energie hinein, um sich das Leben als Alleinerzieherin mit ihren Kids wiederaufzubauen. Die Kärntnerin mietete ein altes Haus mit Grund, arbeitete in der mobilen Pflege, besserte nebenher ihr Einkommen als Babysitterin und mit Kellnerinnen-Jobs auf.

Corona traf Familie mit voller Härte
Doch Corona traf die Familie mit voller Härte. Eine Tochter entwickelte eine Depression. „Ich habe Tag und Nacht gearbeitet, damit wir über die Runden kommen“, berichtet Petra, „vor ihrer Erkrankung war sie ein fröhliches und kreatives Kind, das sehr gerne Experimente gemacht hat.“ Danach wollte sie nicht mehr aufstehen, nichts mehr für die Schule tun, nichts mehr essen. Die tiergestützte Therapie überstieg die finanziellen Verhältnisse der alleinerziehenden Mutter allerdings bei Weitem. Die junge Frau bemühte sich, arbeitete noch mehr, noch länger. Und sorgte sich.

Finanzielle Probleme wurden immer größer, Caritas half
Schließlich schlitterte Petra selbst ins Burn-out. Und: Sie wurde im Krankenstand gekündigt. Die finanziellen Probleme wuchsen ihr über den Kopf. Dem bisherigen Lohn von 1600 Euro und den Alimenten standen plötzlich Fixkosten von 2600 Euro für Miete, Strom und Wärme, Versicherungen, einen Kredit aus ihrer Ausbildungszeit und die Therapie der Tochter gegenüber. Da war auch kein Geld mehr da für Kinderkleidung, Schulgeld oder für das Öl zum Heizen.

Zitat Icon

Im Haus war es bitterkalt. Wir wären fast erfroren!

Petra

Schließlich war der Öltank leer: „Im Haus war es bitterkalt. Die Kinder und ich haben gefroren“, erzählt Petra leise, „hätten wir nicht den Heizstrahler im Schlafzimmer gehabt, wären wir wohl erfroren. So etwas Schlimmes möchte ich nie wieder erleben.“ Letztlich nahm Petra ihren Mut zusammen, traute sich in eine Caritas-Sozialberatungsstelle. Jetzt bekommt sie Unterstützung, sieht wieder das Licht am Horizont.

Damit Hilfe wie diese überhaupt möglich ist, bitten wir auch heuer wieder um Ihren Beitrag für unsere gemeinsame Hilfsaktion „Ein Funken Wärme“ von „Krone“ und Caritas. Wie das geht? Verwenden Sie einfach das obige Spendenformular. Wir sagen schon jetzt: Danke!

 Ombudsfrau
Ombudsfrau
Donnerstag, 27. Jänner 2022
Wetter Symbol