Kreative Kleinbrauerei

Mit Zirbenbier und Grenzbock auf Erfolgskurs

Bis 2014 war eine kleine Garage an der Irrsdorferstraße in Oberhofen am Irrsee nicht mehr, als das letzte Gebäude vor der Grenze zu Salzburg. Vor sieben Jahren entschloss sich Josef Schweigerer, dort Bier zu brauen. Mittlerweile stellte er trotz großer Konkurrenz im „Bierbezirk“ den ersten Beschäftigten ein.

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„Gegenüber den großen Brauereien haben wir den Vorteil, dass wir das Bier ungefiltert abfüllen können und es dadurch noch viel besser schmeckt“, erklärt Hubert Teufl. Der 56-Jährige muss es wissen. Seit 35 Jahren ist der Weißenkirchner Brauer sowie Malzer und seit September der erste Mitarbeiter von Josef Schweiger im Römerbräu in Oberhofen am Irrsee.

In der Kleinbrauerei wird seit 2014 gebraut. Zunächst in 300-Liter-Tanks, seit dem Vorjahr in den viel größeren Behältern von 2000 Litern. Das ermöglicht eine Produktion von 57.000 Litern Gerstensaft jährlich. „Ohne Corona könnten wir noch mehr brauen“, erzählt Brauerei-Boss Josef Schweigerer (33) über den Erfolg.

Hefe wird selbst gezüchtet
Durch die Leitungen fließt neben dem beliebten Märzen, Pils und Irrseer Hell auch ein Rauchbier, ein Zirbenbier oder ein Grenzbock - in Anspielung an die nahe Grenze zu Salzburg. Das Wasser bezieht das Römerbräu (das Gebäude hieß früher Römerhof, daher der Name) aus den Quellen des Irrsbergs. Malz wird aus Niederösterreich und Bayern angeliefert. Der Hopfen kommt aus dem Mühlviertel. Die Hefe wird selbst gezüchtet. „Eins ist bei jedem Bier immer gleich, es braucht Zeit“, meint Teufl. Sechs bis acht Wochen dauert es, bis der Gerstensaft händisch abgefüllt werden kann. Zu den Kunden zählen nicht nur Private. Auch Gasthöfe aus dem Ort und Nachbargemeinden haben das Römerbräu auf ihrer Getränkekarte.

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