03.12.2021 07:05 |

Klettersport im Ländle

Klettertrainer Mark Amann schraubt am Erfolg

Es war ein erfolgreiches Jahr für Vorarlbergs Kletterinnen und Kletterer, indem sowohl nationale als auch internationale Erfolge gefeiert werden konnten. Gleich mit sieben Athletinnen und Athleten ist der Vorarlberger Kletterverband in den verschiedenen Nationalteams vertreten. Ein Ergebnis, das einer langjährigen Aufbauarbeit zu verdanken ist, die noch lange nicht am Ende ist.

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Die Entwicklungskurve des Vorarlberger Klettersports zeigt steil nach oben. Sowohl national als auch international konnten Johannes Hofherr (U20), Lea Kempf (U18), Naima Gringl (U16) und Co. heuer ein ums andere Mal glänzen. Einer der Architekten des Erfolgs ist Mark Amann, Landestrainer des Vorarlberger Kletterverbands.

Erfreuliche Bilanz 2021
„Zum einen ist es für uns ein Riesenerfolg, mit sieben Athletinnen und Athleten in den Nationalteams vertreten zu sein. Zum anderen, dass unsere Sportler es geschafft haben sich für die großen Bewerbe zu qualifizieren, trotz starker Konkurrenz“, sagt Amann. So erfüllte sich der Frastanzer Johannes Hofherr bei der Jugend-WM in Russland Ende August - im letzten Junioren-Jahr - mit Bronze in der Kombination sensationell seinen Medaillen-Traum. Auch Naima Gringl (4. Kombination) sowie beim Boulder-Europacup in Soure (Por), Lea Kempf (3.), Ariane Franken (5.) und bei der Staatsmeisterschaft Emma Tabernig (2.), ließen aufhorchen.

„Es ist toll, dass wir heuer wieder eine richtige Saison gehabt haben, nachdem im letzten Jahr international nur ein Bewerb über die Bühne ging“, freut sich der 37-Jährige, der felsenfest von seinen Schützlingen überzeugt ist. „Wir haben vor allem in der U18 und U20 eine starke Mannschaft, die extrem fit ist und gut miteinander trainiert. Da ist ein super Drive dahinter“, so der achtmalige Staatsmeister im Speedklettern.

Frauenpower im Klettersport
Auffallend: Die Mädchen sind dabei klar in der Übermacht. Fünf von sieben Nationalkader-Athleten sind weiblich. „Tendenziell ist Klettern schon ein Sport, der viele Mädchen anzieht. Sie bewegen sich meist sehr natürlich, lernen schnell die Technik. Aber dass wir gerade so ein Nest haben, ist auch ein ,glücklicher’ Zufall“, so der dreifache Familienvater, der selbst noch hin und wieder am Fels klettert.

Aufbauarbeit geht weiter
Bereits seit 2013 kümmert sich der gelernte Bauingenieur als Landestrainer um die Weiterentwicklung des Klettersports im Ländle. „Wir haben jedes Jahr die Gruppen ausgebaut, heuer haben wir von der U8 bis zur U20 Kader-Gruppen“, erklärt der gebürtige Lustenauer. Doch das ist noch nicht das Ende. „Wir wollen unseren Athleten künftig ein noch besseres ,Package’ bieten. Dazu haben wir mit dem Land und dem Olympiazentrum ein Projekt gestartet. Dabei geht es um alle Bereiche, wie Ernährung, Regeneration, Athletiktraining, Sportpsychologie, Infrastruktur et cetera“, verrät Amann freudig.

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