28.11.2021 18:31 |

„Krone“-Hilfsaktion

Wenn einem der Tod alles nimmt

Als ihr Mann starb, zerbrach für Marianne die ganze Welt. Letztlich blieb der Pensionistin nichts außer Trauer - und Schulden. Die Caritas konnte durch „Ein Funken Wärme“ helfen. Und das dank Ihrer Spenden, liebe Leserinnen und Leser!

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Ein ruhiges, zufriedenes Leben hat Marianne einst mit ihrem Mann im Burgenland geführt, die kleine Pension reichte gerade mal so. Dann plötzlich aber änderte sich alles: Ihr Mann starb überraschend, und fast augenblicklich war auch der Zugriff auf das gemeinsame Bankkonto versperrt. „Erbmasse“, hieß es von den zuständigen Sachbearbeitern, da war nichts mehr zu machen. Doch die Fixkosten liefen unbarmherzig weiter. Mit der kleinen Pension war der Hauskredit kaum mehr zu stemmen, an anderweitige Ausgaben war gar nicht mehr zu denken.

Dann trudelte auch noch die Jahresabrechnung für Strom und Gas ins Postfach. „Ich stand ganz alleine da, und ich wusste nicht mehr weiter“, erinnert sich Marianne leise, „ich schämte mich so für meine Situation.“ Die Rechnungen stapelten sich immer weiter, die Mahnungen wurden stetig dringlicher. „Immer wieder habe ich gehofft, es sei nur ein böser Albtraum, von dem ich wieder aufwachen würde“, so die Pensionistin.

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Ich habe lange gehadert, bis ich mich durchgerungen habe, Hilfe zu suchen.

Frau Marianne

„Es war mir alles furchtbar peinlich“
Aber dann war es so weit: Marianne hatte kein Geld mehr. Strom und Heizung drohten abgeschaltet zu werden - eine Katastrophe für die Pensionistin, noch dazu so kurz vor dem Winter. Sie wusste nicht mehr weiter. Und: „Es war mir alles furchtbar peinlich“, sagt sie - und spricht damit aus, wie es vielen Menschen in ähnlichen Situationen geht. Letztlich aber fasste Marianne all ihren Mut zusammen und ging zur Caritas, bekam dort Hilfe. „Ich habe lange mit mir gehadert, bis ich mich dann endlich durchgerungen habe“, ist Marianne jetzt froh darüber, den Schritt gewagt zu haben: „Ich bin so dankbar, ohne diese Hilfe wäre ich alleine und verzweifelt mit meiner Not. Und ich hätte meinen letzten Funken Selbstachtung verloren.

„Ein Lichtblick dank Ihrer Unterstützung“
Damit auch in Not geratene Menschen wie Marianne wieder einen Lichtblick sehen können und Ihnen die Unterstützung zuteil werden kann, die sie brauchen, bitten wir auch heuer wieder um Ihren Beitrag für unsere Hilfsaktion „Ein Funken Wärme“ - wir sagen: Vielen Dank!



Hilfe auch für Sie!
Wenn Sie sich selbst in akuter Not befinden, melden Sie sich bei der Caritas-Hotline für Hilfesuchende: Ein Team von Freiwilligen steht unter der Telefonnummer 05/177 63 00 (Ortstarif), Montag bis Freitag, 9 bis 13 Uhr, für die telefonische Ersthilfe bereit.

 Ombudsfrau
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Samstag, 22. Jänner 2022
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