28.11.2021 07:00 |

Globales Streaming

Da schau‘ her: Das kommt uns spanisch vor

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Ist Ihnen in letzter Zeit beim Fernsehen etwas spanisch vorgekommen? Oder französisch? Oder italienisch? Oder koreanisch? Ja? Gut so. Das weltweite cineastische Geschehen hat sich ja eh lang genug um die amerikanische Traumfabrik gedreht und - keine Sorge - wird es bestimmt noch lange tun. Aber genauso wenig, wie Hollywood das Rad, Pardon, das Bewegtbild erfunden hat, muss sich auch der Rest der Welt nicht mit seinen Beiträgen dazu verstecken. Netflix, Amazon Prime oder Sky sei Dank, bekommen lokale Produktionen, die entweder hinter dem Vorhang ihrer Landesgrenzen verödet wären, oder gar nie das (Scheinwerfer-)Licht der Welt erblickt hätten, plötzlich per Knopfdruck eine große, globale Bühne.

Und auf einmal finden sich Argentinier im Berlin der 20er-Jahre wieder („Babylon Berlin“), tauchen Brasilianer in die Abgründe des österreichischen Unterbewusstseins ab („Freud“), sitzen Deutsche mit ein paar Spaniern in einer Bank in Geiselhaft („Haus des Geldes“), fiebern Engländer mit einem Franzosen mit, der seinen Vater rächen will („Lupin“), oder kämpft man hierzulande gemeinsam mit Koreanern um ein saftiges Preisgeld - und ums Überleben („Squid Game“).

Man muss also längst nicht mehr - verbissen auf den nächsten großen Wurf wartend - ausschließlich Richtung Hollywood spechteln, um den Bedarf an Unterhaltung zu decken. Oft reicht der Blick über den eigenen Bildschirm-Rand, auch wenn es einem manchmal eben etwas spanisch vorkommt.

Die „Krone“-Redakteure Jasmin Gaderer und Kálmán Gergely blicken in „Da schau‘ her!“ für Sie hinter die Kulissen des Streaming-Zirkus und ordnen neue Phänomene und Entwicklungen ein.

Kalman Gergely
Kalman Gergely
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