26.11.2021 19:45 |

In Saalfelden

Flämmarbeiten lösten den Großbrand aus

In Saalfelden (Pinzgau) ist am Donnerstagabend ein Fertigteilhaus aus Holz bei einem Brand zerstört worden. Der Rohbau stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Als Brandursache machten Ermittler des Landeskriminalamtes mit örtlichen Polizeikräften und einem gerichtlich beeideten Brandsachverständigen am Freitag Flämmarbeiten aus, die ein Dachdecker am Vortag durchgeführt hatte.

Der Ausbruchsort war zuvor auf den Dachbereich der angebauten Garage eingegrenzt worden. Dort hatte der Dachdecker Donnerstagnachmittag gearbeitet, berichtete die Polizei: „Die Ermittlungen durch den Sachverständigen ergaben, dass der Brand mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Zusammenhang mit diesen Arbeiten ausgebrochen ist.“ Andere Ursachen habe der Experte ausgeschlossen, Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung gebe es keine. Der Sachverhalt wird der Staatsanwaltschaft Salzburg berichtet.

Die Einsatzkräfte hatten zunächst mehrere Gasflaschen von der Garagendecke geborgen, bevor sie einen umfassenden Löschangriff starten kommen. Ein Übergreifen der Flammen auf zwei Nachbargebäude wurde verhindert, dennoch kam es wegen der großen Hitze zu Schäden. Verletzt wurde niemand. Das Feuer dürfte laut Polizei gegen 20.35 Uhr ausgebrochen sein und hatte einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettung und Polizei zur Folge. Insgesamt standen fast 130 Personen im Einsatz.

 Salzburg-Krone
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