Mo, 25. Juni 2018

Einfluss erkauft?

12.04.2011 15:04

"Falter" ortet Polit-Skandal um ÖVP-Abgeordneten Kasic

Neben dem Spar-Doppelbudget sind am Dienstag im Landtag auch die Landesabgaben diskutiert worden. Da war ja, nicht zuletzt durch die "Krone", eine Erhöhung der Steuern auf Spielautomaten andiskutiert worden. 20 Millionen Euro, so die Rechnung der KPÖ, könnte das pro Jahr bringen. Warum man sich so gegen diese Einnahme sträubt? Darauf will der "Falter" in seiner Mittwoch-Ausgabe die Antwort kennen.

ÖVP-Abgeordneter Wolfgang Kasic (Bild), Chef des Glücksspiel-Unterausschusses im Landtag, sei der Hemmschuh - und er agiere durchaus eigennützig. Im Hauptberuf Werbeunternehmer und Herausgeber einer Gratiszeitung, hätte Kasic für sein Blatt regelmäßig ganzseitige Inserate eines Glücksspiel-Konzernes erhalten.

"Ich lasse mich nicht kaufen"
"Wurde hier Einfluss auf die Politik erkauft?", fragt der "Falter". Die Opposition jedenfalls ist empört, fordert sofortigen Rücktritt. Kasic selbst sieht erwartungsgemäß keine Unvereinbarkeit, er agiere als Abgeordneter trotzdem "völlig unabhängig": "Ich lasse mich nicht kaufen, auch nicht durch Inserate."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.