22.11.2021 14:43 |

Mehr Interaktion

So kann jeder seine Instagram-Reichweite erhöhen!

Die sozialen Medien sind populär wie nie. Leider entscheiden allzuoft Algorithmen darüber, wer eine große Reichweite hat und wer nicht. Trotzdem kann die Reichweite mit ein paar Tricks und Kniffen erhöht werden. Nicht nur Influencer nutzen diese Möglichkeiten, um mehr Follower zu gewinnen und mehr Menschen mit ihren Inhalten zu erreichen. Wir zeigen die einfachsten Wege, um die eigene Reichweite zu erhöhen.

Wer auf Instagram viele Menschen erreichen möchte, muss ein bisschen was von sich preisgeben. Dazu gehört, dass das Profil mit vielen Inhalten gefüllt ist. Ein Profilbild, dass die Person hinter dem Namen zeigt, ist unumgänglich. Dabei muss es nicht unbedingt ein professionelles Portraitfoto sein, ein Schnappschuss eignet sich genauso gut. Auch die Instagram-Biografie sollte ausgefüllt sein. Hier hat die Person die Möglichkeit, etwas über sich zu erzählen, oder klarzumachen, welche Inhalte die Besucher auf dem Profil erwarten dürfen.

Es ist möglich, einen einzelnen Link in der Instagram-Biografie zu hinterlegen. Influencer hinterlegen hier häufig einen ganzen Linktree, auf dem sie gleich mehrere Links platzieren können. Einzelne Links, beispielsweise zum Impressum oder zu aktuellen Inhalten auf andere Plattformen, funktionieren ebenso gut. Professionelle Profile haben zudem weitere Möglichkeiten, das Profil zu individualisieren.

Mehr Follower = mehr Reichweite
Je mehr Follower eine Person auf Instagram hat, desto höher ist automatisch ihre Reichweite. Trotzdem ist es wichtig, auch User außerhalb der eigenen Followerschaft zu erreichen. Das geschieht beispielsweise über Hashtags oder durch Kooperationen mit anderen Instagram-Usern. Gemeinsame Kampagnen mit Influencern, die bereits eine hohe Reichweite haben, bieten sich hier an. Die Wahrscheinlichkeit, dass der eigene Account dadurch ebenfalls Follower gewinnt, ist hoch.

Eine eher umstrittene Möglichkeit ist, Follower zu kaufen. In vielen Fällen handelt es sich dabei um so genannte Bots und nicht um echte Profile. Der Instagram Algorithmus durchschaut relativ schnell, wenn ein User Bots kauft und beschränkt das Profil. Wer trotzdem echte Instagram-Follower kaufen möchte, sollte auf einen seriösen Anbieter zurückgreifen. Hier stehen die Chancen gut, dass der Instagram-Algorithmus nicht durchschaut, dass es sich um gekaufte Follower handelt.

Eine hohe Followerschaft trägt dazu bei, dass Kooperationspartner eher vom Profil überzeugt sind. In der Regel interagieren zehn bis 20 Prozent der Follower aktiv mit dem Profil. Das sollten User bei der Einschätzung der Reichweite bedenken.

Es ist entscheidend, wann gepostet wird
Wer ein Business Profil auf Instagram hat, kann die sogenannten Insights nutzen. Dabei handelt es sich um spezielle Analyse-Tools, um die eigene Reichweite zu vergrößern. Influencer können daran ablesen, woher ihre Community kommt, wie hoch das Durchschnittsalter ist und wann die Follower besonders aktiv auf Instagram sind. Bei der Planung von Feed-Posts ist es wichtig, diese Daten zu berücksichtigen. Denn ein Feed-Post generiert in der ersten Stunde, nachdem er online gegangen ist, die meiste Interaktion. Deshalb sollten Feed Posts immer dann online gehen, wenn die meisten User auch online sind.

Anderes gilt für Reels oder Stories. Stories sind grundsätzlich nur für 24 Stunden sichtbar, werden in dieser Zeit aber auch regelmäßig angesehen. Die Interaktionsrate nimmt über die 24 Stunden nicht merklich ab. Es kann sich deshalb lohnen, aktuelle Feed-Posts auch in der Story zu teilen. Reels sind sogar für mehrere Wochen reichweitenstark.

Die richtigen Inhalte und Formate auswählen
Grundsätzlich ist es sinnvoll, alle von Instagram zur Verfügung gestellten Postformate zu nutzen. Das sind:

  • Feed-Posts
  • Stories
  • Reels/Videos
  • Instagram Live

Das Format IGTV ging vor Kurzem in der neuen Kategorie „Instagram Video“ auf. Je nach Format gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Inhalte zu präsentieren. Feed-Posts sollten etwa einmal am Tag immer zur gleichen Uhrzeit gepostet werden. Dabei sind interessante Bildunterschriften mit einem Call to Action ratsam, um eine hohe Interaktionsrate zu gewährleisten. Auch die Bildqualität ist von großer Bedeutung. In den Instagram Stories können User ihre Follower im Alltag mitnehmen, Umfragen schalten oder auf interessante externe Inhalte hinweisen. Mittlerweile gilt die Regel, dass Links erst ab 10.000 Followern möglich sind, nicht mehr. Jeder Instagram-User kann in der Story Links posten. Auch die weiteren Features des Storymodus sollten ausgenutzt werden, um eine hohe Reichweite zu garantieren.

Reels und Videos werden genutzt, um längere Videoinhalte zu präsentieren. Diese werden vom Instagram-Algorithmus derzeit am meisten gepusht, sodass die User hier am meisten Mühe investieren sollten. Vor allem lustige Inhalte oder virale Challenges sind beliebt. Im Livemodus können User direkt mit ihrer Community in Kontakt treten und beispielsweise Fragen beantworten oder Diskussionen starten. Für eine Bindung der Follower an den User ist diese Option unumgänglich.

Wer eine kluge Kombination dieser Tricks nutzt und regelmäßig auf Instagram aktiv ist, kann seine Reichweite enorm steigern.

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