Do, 16. August 2018

Unglück auf der A1

08.04.2011 21:14

Autostopperin auf der Autobahn von Laster getötet

Eine junge Frau ist am Donnerstagabend auf der A1 bei Erlauf im niederösterreichischen Bezirk Melk von einem Laster angefahren und getötet worden. Die 29-Jährige stand kurz nach 22 Uhr auf dem Pannenstreifen, als sie von dem Schwerfahrzeug erfasst und durch die Wucht des Zusammenstoßes auf den angrenzenden Grünstreifen geschleudert wurde. Der angeforderte Notarzt konnte nur mehr den Tod der Frau feststellen.

Eine 29-jährige Fußgängerin auf der Autobahn - was wollte Angela K. dort mitten in der Nacht? Bisher kennt noch niemand die Antwort. Einige Ermittler vermuten, sie wollte per Autostopp nach Hause nach St. Pölten.

Doch es gibt auch ganz andere Spekulationen. "Man munkelt, sie habe sich vor dem Unfall mit einem Freund gestritten und sei aus Wut aus dem Wagen gesprungen und auf die Fahrbahn gelaufen", so ein Beamter.

Mutter hatte Kontakt zu Tochter abgebrochen
Fest steht: Angela K. war alkoholkrank, konnte sich wegen ihrer Sucht nicht um ihr Baby kümmern, das bei ihrer Mutter in Krems lebt. Die hatte jedoch den Kontakt zu ihrer Tochter schon lange abgebrochen. Ein Polizist: "Über Umwege fanden wir die Frau. Eine Angehörige musste die Tote schließlich identifizieren."

Unter Schock steht jetzt auch der 37-jährige Lkw-Fahrer Kudin Akan (Bild rechts). Er hatte das Unfall-Fahrzeug gelenkt und musste der Frau beim Sterben zusehen. "Sie war plötzlich auf der Fahrbahn. Mir fehlen die Worte, es ist schrecklich", so Akan.

von Brigitte Blabsreiter, Franz Crepaz (Kronen Zeitung) und noe.krone.at

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