17.11.2021 16:00 |

Prozess nach Überfall

Taxifahrer konnte „aus Angst“ nicht mehr fahren

Die „Krone“ hatte über die Raub-Überfälle am 12. Mai auf zwei Taxifahrer in der Stadt Salzburg berichtet. Am Dienstag nahm der mutmaßliche Räuber, ein siebenfach vorbestrafter Salzburger, vor der Richterin Platz. Er räumte die Vorwürfe großteils ein. Aufgrund der Opfer-Schilderungen wurde der Prozess letztlich vertagt.

Monatelang habe er nicht mehr in sein Taxi steigen können: „Aus Angst“, erzählte der Berufslenker am Dienstag im Landesgericht per Video-Schalte aus Indien. Die damals erlittene Handverletzung wurde zum Problem – das Opfer habe nach wie vor Schmerzen. Deshalb beantragte Richterin Verena Wegleiter ein Gutachten über die Schwere der Verletzung und vertagte das Strafverfahren.

Zuvor hatte der siebenfach einschlägig vorbestrafte Angeklagte die Raub-Vorwürfe großteils eingeräumt und bat aufgrund seiner Sucht-Probleme um die Möglichkeit einer Therapie.

Beim ersten Überfall am 12. Mai wollte der 32-Jährige laut Anklage einem Taxi-Fahrer die Geldtasche entreißen, scheiterte aber am Widerstand. Beim zweiten Überfall, Stunden später, konnte er dem zweiten Taxler unter Einsatz von Gewalt die Geldtasche mit 340 Euro wegnehmen. Überführt wurde der mutmaßliche Räuber durch DNA-Spuren. Seither sitzt er in U-Haft.

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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