14.11.2021 17:01 |

Einzigartiges Projekt

„Alpenrobben“ sind nun Nationalpark-Botschafter

Ein einzigartiges Projekt wurde am Freitag im Nationalpark-Besucherzentrum in Mallnitz gestartet. 28 Schüler der Mittelschule Winklern und Altersgenossen aus Ostfriesland trafen einander erstmals bei einer Videokonferenz. Die „Alpenrobben“ wollen den Nationalparkgedanken näher kennenlernen.

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„Die Idee kam uns auf der Alm, als wir uns Gedanken darüber machten, wie sich die Schüler tiefer mit dem Nationalpark beschäftigen könnten“, sagen Irmhild Ludwiger, die Direktorin der Mittelschule Winklern, und die Biologin Gudrun Batek - und das länderübergreifende Projekt „Alpenrobben“ war geboren.

Die Schüler aus dem Mölltal und ihre Kollegen aus Ostfriesland leben in Nationalparks, die unterschiedlicher nicht sein können. Hier im Nationalpark Hohe Tauern die schroffen Gipfel, Gletscher und Almen, im Nationalpark Wattenmeer in Deutschland die Nordsee, ausgedehnte Wattlandschaften und Salzwiesen. Und doch gibt es Gemeinsamkeiten, denn hier wie dort leben Spezies, die sich an ihre jeweiligen Lebensräume perfekt angepasst haben. Beim Projekt „Alpenrobben“ wollen sich die Schüler ihre Erfahrungen austauschen und weitergeben.

Beim ersten Kennenlernen bei der Videokonferenz am Freitag wurde bereits begonnen, einen Koffer zu packen – mit Besonderheiten der jeweiligen Regionen. Diese werden im Februar verschickt und in den Schulen ausgestellt. Das erste echte Kennenlernen der Schüler ist für Juni 2022 geplant, wenn die Ostfriesen das Mölltal besuchen. Einen Gegenbesuch wird’s natürlich auch geben.

Wilfried Krierer
Wilfried Krierer
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