10.11.2021 06:00 |

Spitäler unter Druck

Fleisch: Die Lage ist kritisch und angespannt

60 Corona-Patienten werden derzeit in den Vorarlberger Krankenhäusern betreut, elf davon auf einer Intensivstation. Schon in den nächsten Tagen könnten erste Eingriffe verschoben werden.

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Nicht nur die linear steigende Zahl der Corona-Patienten, sondern auch 71 positiv getestete Mitarbeiter bereiten dem Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft mbH derzeit Sorgen. Weitere acht Arbeitskräfte befinden sich zudem in Quarantäne. „Wenn knapp 80 Mitarbeiter ausfallen, fällt das durchaus ins Gewicht“, berichtet Gerald Fleisch.

Die Impfquote beim Krankenhauspersonal liegt bei rund 80 Prozent. „Ich gehe davon aus, dass sich einige Geimpfte unter den positiv Getesteten befinden. 80 Prozent bedeutet aber auch, dass mehr als 500 Mitarbeiter nicht geimpft sind“, gibt er zu bedenken.

Anders als noch im Vorjahr haben Ärzte und Pfleger zusätzlich zu derzeit 60 Corona-Erkrankten heuer mehr Unfallpatienten zu versorgen. Und auch die ersten Influenzakranken benötigen ein Spitalsbett. „Die Lage ist kritisch und angespannt. Wir befinden uns am Rande zu Stufe 3. Vorgesehen wäre dann etwa auch ein Verschieben von Eingriffen, die nicht dringend sind“, erklärt Fleisch.

Er rechnet nicht damit, dass sich die Situation in den kommenden Tagen ändert. „Ich kann nur daran appellieren, sich impfen zu lassen. Der Rückschluss, dass die Anzahl der schweren Verläufe deswegen gesunken ist, ist durchaus nachvollziehbar.“

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