Landesbudget 2022:

Für OÖ-Plan nimmt Stelzer doch Schulden in Kauf

Die Corona-Krise hat auch im oö. Landeshaushalt deutliche Spuren hinterlassen. So liegt der durch Kredite zu deckende Abgang heuer bei rund 800 Millionen Euro. Deutlich besser dürfte die Budgetsituation für das Jahr 2022 aussehen. Doch nimmt LH Thomas Stelzer (ÖVP) für den Oberösterreich-Plan weitere Schulden in Kauf.
Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Die Vorarbeiten für den Voranschlag 2022 laufen auf Hochtouren. Am Montag, 15. November, wird das Papier den Mitgliedern der oö. Landesregierung vorgestellt. Danach folgen die Beratungen in den Ausschüssen. Beschlossen werden soll der Landeshaushalt vom oö. Landtag am 16. Dezember. Dem Vernehmen nach wäre ein ausgeglichener Haushalt für das Jahr 2022 bereits wieder möglich. Allerdings werden die Investitionen aus dem Oberösterreich-Plan, zu einem „Nettofinanzierungssaldo“, also einem weiteren Abgang, in der Höhe von rund 150 Millionen Euro führen.

Hebelwirkung für 14.000 Arbeitsplätze
Ein Minus das der Landeshauptmann in Kauf nimmt: Schaffe doch der Oberösterreich-Plan laut Studien eine gesamtwirtschaftliche Hebelwirkung von rund 4 Milliarden Euro und 14.000 Arbeitsplätze. Dieser Plan ist, grob gesprochen, ein 1,2 Milliarden Euro umfassendes Paket, um den Standort Oberösterreich und die Arbeitsplätze vor den Folgen der Corona-Krise zu schützen. Das Budget für Soziales soll, wie man hört, um 3 % und das für die Krankenanstalten um 3,2 % steigen. Außerdem seien im Voranschlag Gelder für mindestens 100 zusätzliche Gruppen für die Kinderbetreuung vorgesehen.

explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?