81 Menschen getötet

Schon fast so viele Unfalltote wie vor Corona

Bereits 81 Todesopfer sind heuer auf Oberösterreichs Straßen zu verzeichnen. Das bisher letzte Opfer war ein Rumäne (55) aus Deutschland, dessen Wagen am Sonntagmorgen im Nebel und bei Dunkelheit in Asten auf der Westautobahn von hinten gerammt worden war. Im Vorjahr hatte es – wegen der Corona-Pandemie und den Lockdowns – einen historischen Tiefstwert an Unfalltoten gegeben.

Schaut man sich die Bundesländervergleiche an, dann fällt aber auf, dass bis auf Oberösterreich und Wien alle anderen Länder die Werte des Corona-Jahres auch heuer unterschreiten oder zumindest nicht übertreffen. Nur in Wien und unserem Land gibt es im Vergleichszeitraum wieder mehr Todesopfer als im Vorjahr.

Leider wieder im Trend
In Oberösterreich waren im Vorjahr 55 Todesopfer zu verzeichnen, vor zwei Jahren 80 – heuer liegen wir bei 81. Schaut man sich die vier vergangenen Jahre gesamt an, schaut’s so aus: 82 Tote im Straßenverkehr im ganzen Jahr 2017, 96 im Jahr 2018, 87 im Jahr 2019 und eben 65 im Vorjahr.

Offenbar schuldlos
Das bisher letzte Opfer dieses Jahres war offenbar schuldlos in den Unfall geraten: Der Rumäne (55) aus dem deutschen Kupferzell war um 5.10 Uhr in der Früh in seinem kleinen Renault Richtung Wien unterwegs, als ihn von hinten der Audi-Combi eines 41-Jährigen aus Aschbach-Markt (NÖ) rammte. Vermutlich hatte der Niederösterreicher, der schwer verletzt überlebte, den vor ihm fahrenden Wagen im Nebel übersehen.

Im Sekundenschlaf mit Auto durch Gartenzaun
Im Sekundenschlaf verlor ein Kameruner (36) in seiner Heimatgemeinde Neuhofen an der Krems am Sonntag gegen 7 Uhr früh die Kontrolle über seinen Toyota Corolla und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr er auf den Gehsteig, durchstieß den Gartenzaun eines Hauses und kam im Garten zum Stillstand. Der Lenker blieb beim Unfall unverletzt.

Von
OÖ-Krone
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Samstag, 04. Dezember 2021
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