23.10.2021 09:00 |

In Wohnhaus „gerast“

Baum-Unglück wird mit Beteiligten aufgerollt

Nach dem Schockerlebnis vergangene Woche, als in Stams bei Holzarbeiten ein Baumstamm in ein Gebäude raste, kann man nicht zur Tagesordnung übergehen. Der Dorfchef bittet alle Beteiligten für 2. November zum Treffen.

„Ich werde nicht warten, bis tatsächlich etwas Schlimmes passiert“, das waren die Worte des Stamser Bürgermeisters Markus Rinner, als er letzte Woche im Stamser Weiler Hauland das unglaubliche Bild sah. Ein Baumstamm hatte sich bei Holzarbeiten rund 300 Meter oberhalb der Siedlung selbstständig gemacht und donnerte in das Vorhaus des Stalles von Maurice Heger, die „Krone“ berichtete. Der Hauseigentümer fordert nun vehement Maßnahmen, damit „so etwas nicht mehr passiert“, denn dies sei schon das vierte derartige Ereignis. „Nach dem ersten ,Besuch’ eines Baumstammes vor fünf Jahren beim Nachbarn sind über zehn Leute von verschiedenen Institutionen zum Lokalaugenschein gekommen, passiert ist nichts“, kritisiert Heger. Dass „Nichts-passieren“ nicht mehr passiert, dafür möchte BM Rinner sorgen. „Ich habe Bezirksforstinspektion, die Wildbach, Bundesforste, Waldbesitzer und Anrainer zum Treffen am 2. November geladen“, sagt er zur Krone, „um vordergründig einmal die Zuständigkeiten, dann die eventuellen Maßnahmen für die Zukunft zu klären.“

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