"Blutsbande" ist eigentlich eine Geschichte über Familienbande: "Wo Blut unter der Oberfläche fließt", lacht Autor Franz Zeller. Nach "Herzlos" bringt er jetzt zum zweiten Mal Krimi-Spannung an die Salzach. Chefinspektor Moll und sein Kollege Oberhollenzer stürzen sich wieder in brisante Ermittlungen. Den Leser graut es schon im ersten Kapitel, als ihn eine Leiche anzustarren scheint, "ungläubig, derart schnell ans Ende der Zeit zu kommen."
Der dazugehörige Kopf taucht plötzlich im Leopoldskroner Weiher auf. Und dann platzt auch noch Melinda Glatt, die neue Nachbarin, ins Leben von Inspektor Moll. Ihr Pferd kann sie sich nur leisten, weil sie nebenbei fleißig Diplomarbeiten und Dissertationen tippt. "Vor einem Jahr war dieses Thema noch nicht so brisant", schmunzelt Zeller.
Eine Salzburg-Lesung gibt's am 5. April um 19.30 Uhr in der Rupertusbuchhandlung.
Kronen Zeitung
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