20.10.2021 12:00 |

Querung kaum möglich

Gefahrenstelle an der Staatsbrücke bleibt länger

Vor dem Sommer hat die Stadt einen „Masterplan Gehen“ verabschiedet. Unter anderem soll eine Gefahrenstelle bei der Staatsbrücke entschärft werden. Passieren soll das erst mit Ankunft der Mini-U-Bahn. Der Bürgerliste dauert das viel zu lange.

Täglich kommt es an der Staatsbrücke vor dem Rathaus zu gefährlichen Situation. Wer von der südlichen Seite der Brücke in die Altstadt will, muss durch eine dunkle, enge, nicht barrierefreie Fußgängerunterführung. Auch für Radfahrer ist die Querung mehr als schwierig.

Dieser Umstand ist auch der Stadt bekannt. Deshalb hat es diese Gefahrenstelle als Leitprojekt in den vor dem Sommer beschlossenen „Masterplan Gehen“, mit dem der Fußgängerverkehr in Salzburg gefördert werden soll, geschafft. Mit einer neuen Querungsmöglichkeit soll die Gefahrenstelle entschärft werden. Angedacht ist ein neuer Zebrastreifen mit Ampelregelung.

Auswirkungen auf den Bus- und Autoverkehr
Wann das geschehen wird, ist allerdings noch offen. „Es wird Sinn machen, das erst zu machen, wenn der S-Link kommt“, heißt es aus dem Büro der für den Verkehr zuständigen Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler (ÖVP). Damit werden bis zur Umsetzung aber sicher noch mehr als fünf Jahre vergehen.

Der Bürgerliste dauert das deutlich zu lange. „Das muss man gleich angehen. Das sind Kleinigkeiten und keine aufwändigen Geschichten“, sagt Verkehrssprecher Lukas Bernitz. Er will Druck für eine raschere Umsetzung machen. Das Unterkofler-Büro verweist darauf, dass eine neue Querungsmöglichkeit auch auf den öffentlichen und Individualverkehr abgestimmt werden müsse. Eine gewisse Besserung erhofft sich die Vizebürgermeisterin auch bereits mit der für kommendes Jahr geplanten Verbreitung des Gehsteiges am Rudolfskai.

Matthias Nagl
Matthias Nagl
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Samstag, 27. November 2021
Wetter Symbol
(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)