Bayern-Gerüchte

Gezerre um den Unaufhaltbaren

Adeyemi-Papa und Berater führten mit Bayern Gespräche über den Bullen-Topknipser. Deutschlands Neo-Teamkicker (19) wird neuen Ablöserekord aufstellen. Der Zeitpunkt der Gerüchte ist für Salzburg wenige Tage vor dem Elite-Liga-Heimspiel gegen Wolfsburg ungünstig.

Jesús Navas, Bono und Diego Carlos bei Sevilla, Botman bei Lille: Diese Klassekicker haben zusammen 1160 Spiele für Erstligisten in Spanien, Holland, England und Frankreich bestritten, sind erfahren. Für Salzburgs Adeyemi waren sie dennoch zu langsam. Der blitzschnelle Bullen-Knipser hat gegen diese vier je einen Elfer – gesamt vier – in Salzburgs zwei Eliteliga-Partien herausgeholt.

Adeyemi (16 Pflichtspiele/elf Tore) ist unaufhaltbar. Gilt auf dem Feld, wird auch bald abseits des Rasens gelten. Seit Wochen machen Gerüchte die Runde, wonach Liverpool, Barça, Leipzig, BVB und Co. Interesse am 19-Jährigen haben sollen. Nun lieferte Sky einen Beweis, zeigte ein Foto von Adeyemi-Berater Solomon und Karims Papa Abbey an der Säbener Straße vorm Eingang zum Trainingszentrum des großen FC Bayern.

Die Frage, die sich beim rot-weiß-roten Serienmeister stellt, lautet nicht, ob das Kronjuwel geht. Sondern nur wann. Und: Ob es den bisherigen Transfer-Direktablöse-Rekord von Daka (für 30 Millionen Euro zu Leicester City) übertrifft.

Winter-Lösung denkbar
Mit den Gala-Auftritten in der Königsklasse hat Adeyemi selbst für den Rummel um seine Person gesorgt. Die Klubs jagen ihn, werden auf eine schnelle Lösung drängen. Und nachdem der Neo-DFB-Teamspieler keine Ausstiegsklausel im Bullen-Vertrag (bis 2024) haben dürfte, wird sehr wahrscheinlich eine neue rot-weiß-rote Transfererlös-Bestmarke aufgestellt.

„Sehe keine Gefahr“
Bleibt für Salzburg-Trainer Jaissle nach dem mageren 1:1 in Altach nur zu hoffen, dass am Mittwoch beim ausverkauften Eliteliga-Heimspiel gegen Wolfsburg alle Kicker samt dem Unaufhaltbaren wieder bei der Sache sind. Wobei sich Jaissle selbst keine Sorgen macht, dass irgendjemand ob der Gerüchte abheben könnte. „Für mich besteht da keine Gefahr. Wir gehen es weiterhin so an wie in den ersten Wochen. Wichtig ist, dass alle weiterhin die Bereitschaft zeigen, täglich an sich zu arbeiten. Und das sieht hier derzeit gut aus!“

Valentin Snobe
Valentin Snobe
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Sonntag, 28. November 2021
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