
Vorarlberg ist erneut Testregion: Zum ersten Mal seit Monaten durften am Montag die Schülerinnen und Schüler im Ländle ohne Maske im Klassenzimmer sitzen.
Ohne Maske, dafür aber mit einem Lachen im Gesicht, sind am Montag viele Vorarlberger Kinder in die Schule gegangen. Erspart bleiben ihnen bis auf Weiteres zudem die regelmäßigen Testungen - in den vergangenen Wochen waren der montägliche PCR-Test sowie zwei weitere Antigentestungen unter der Woche Pflicht. Mit dem Beschluss der Coronakommission, Vorarlberg als erstes Bundesland auf die Risikostufe 1 herabzustufen, ist auch für die meisten Lehrer und Verwaltungsmitarbeiter das Arbeiten leichter geworden: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist obsolet, die Testpflicht ebenfalls. Ersteres gilt auch für ungeimpftes Personal, dieses wird allerdings auch künftig dreimal wöchentlich zum Coronatest gebeten. Keine Erleichterungen gibt es hingegen für externe Personen - beim Betreten der Schule muss nach wie vor ein „3-G“-Nachweis vorgelegt werden, während des Aufenthalts im Gebäude ist zudem permanent ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Testungen auf freiwilliger Basis
Auf Wunsch des Landes wird es an den Bildungseinrichtungen für Schüler wie Lehrer aber weiterhin die Möglichkeit geben, sich freiwillig testen zu lassen. Es ist davon auszugehen, dass vor allem die über zwölfjährigen Schüler davon Gebrauch machen werden, zumal ein negatives Ergebnis für 48 Stunden als Eintrittskarte für Lokale, Sportvereine und etliche andere Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten gilt - Kinder unter zwölf Jahren sind bekanntlich von diesen Regelungen ausgenommen.
Die freiwilligen Tests sollen auch eine Art Vorwarnsystem für die Ausbreitung etwaiger Cluster sein. Sollten an einer Schule Verdachtsfälle auftreten, besteht die Möglichkeit, für maximal eine Woche wieder eine temporär begrenzte Test- bzw. Maskenpflicht anzuordnen - dafür bedarf es allerdings vorab der Zustimmung durch die Bildungsdirektion. An jenen Vorarlberger Schulen, die an der bundesweiten „Sentinel-Studie“ teilnehmen, werden übrigens weiterhin alle Schüler und Lehrer dreimal wöchentlich getestet. Nur durch Impfungen gibt es Sicherheit Trotz des gelockerten Regelwerks empfiehlt Bildungslandesrätin Schöbi-Fink allen Schülern und Lernern, sich regelmäßig freiwillig testen zu lassen. Darüber hinaus hofft sie, dass die Impfquote noch steigen wird: „Je mehr Schüler und Eltern immunisiert sind, desto sicherer wird der Schulbetrieb sein.“









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