08.10.2021 10:00 |

Klambauers drei Ziele

Neos wollen mehr Kanten zeigen

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Neos ist immer da. Neos ist immer klar. Neos ist immer eins.“ Mit diesen drei Zielen hat sich Andrea Klambauer am Samstag mit 91,3 Prozent zur neuen Sprecherin der Landes-Neos wählen lassen. So weit, so unklar. Wo will die einzige Neos-Landesrätin in Österreich die Partei mit diesem Slogan hinführen?

Erstens soll die Partei im ganzen Bundesland für alle Menschen mit einem politischen Anliegen greifbar sein. Zweitens sollen die Neos nach außen hin deutlicher auftreten. „Ich will, dass man ganz klar sagen kann, wofür wir stehen“, meint Klambauer. Und drittens darf intern zwar gerne kritisiert werden, nach außen soll die Partei aber geeint auftreten.

Vor allem der zweite Punkt dürfte schwierig werden. Mit ihrem ersten Antreten schafften es die Neos in Salzburg zwar in die Landesregierung. Das ist für die eigene Profilbildung aber kein Vorteil. Denn obwohl bei vielen Themen der Neos-Zugang nicht ganz klar ist, kann die Partei ihre Regierungspartner nicht direkt angreifen. Dieser Spagat sorgt auch parteiintern für Diskussionen. Ein Flügel will – wie im Bund – angriffiger werden, der andere um Klubobmann Sepp Egger hält die Regierungsverantwortung hoch.

Auch personell tut sich einiges. Mit dem Abgang von Sepp Schellhorn hat Neos-Stadtchef Lukas Rösslhuber seine schützende Hand verloren. Er war ursprünglich eine Erfindung des Hoteliers, am Samstag wurde er deutlich aus führenden Parteifunktionen gewählt. Auch die Tätigkeit der Wiener PR-Beraterin Christina Aumayr-Hajek ist mittlerweile beendet.

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